Elektromobilität / Verkabelung
Leoni rüstet Elektroauto aus
Die Geschäftseinheit Electromobility des Kabel-Spezialisten Leoni rüstet den Micro-Bus mia mit einem Hochvolt-Kabelsatz für die Verdrahtung von Elektromotor, Inverter und Batterie aus.
Leoni fertigt schon jetzt die Prototypen der Kabelsätze am französischen Standort Lacanche. Dort wird ab Juni auch die Serienfertigung anlaufen.
© LeoniDer Essener Autohersteller mia fertigt seinen gleichnamigen Microbus in drei Varianten am französischen Standort Cerizay. Ab Juni soll die Auslieferung der ersten Fahrzeuge an Flottenkunden beginnen. „Unser Ziel ist, vom Lieferstart im Juni bis zum Jahresende 2011 etwa 5.000 Einheiten auf die Straße zu bringen“, sagt Dr. Roman Dudenhausen, Geschäftsführer bei mia. Der Verkauf an Privatkunden beginnt 2012. Da das Werk in Cerizay auf eine Jahreskapazität von mindestens 10.000 Einheiten ausgelegt ist, wird das Elektroauto in einem Großserien-Verfahren hergestellt.
Mit dem Serienstart beginnt auch der Anbieter von Kabeln und Kabelsystemen Leoni die Belieferung mit herkömmlichen Kabelbäumen als auch mit Hochvolt (HV)-Bordnetzen für den elektrisch betriebenen Microbus. Für dieses Projekt hat Leoni eine Gesamt-Bordnetz-Lösung entwickelt, die den Niedervolt- und den Hochvolt-Anforderungen genügt. Das System verbindet einerseits alle herkömmlichen elektrischen Funktionen wie Beleuchtung, Cockpit und Audioanlage sowie andererseits den Elektromotor mit der Batterie und dem Inverter.
Unter anderem stattet das Unternehmen derzeit die Hybrid-Autos Chevrolet Tahoe und Cadillac Escalade sowie die Brennstoffzellen-Version der Mercedes B-Klasse aus. Kürzlich hat Leoni auch den Zuschlag erhalten, Hochstromkomponenten für das Elektrofahrzeug Chevrolet Volt herzustellen.











