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Artikel und Hintergründe zum Thema

Industriearmaturen

Lukas Dehling,

Positive Impulse bleiben aus

Der deutsche Markt der Industriearmaturen meldet für 2015 einen Umsatzrückgang – bereits das zweite Jahr in Folge. Auch die Aussichten auf das nächste Geschäftsjahr sind getrübt.

© VDMA

China bleibt das wichtigste Absatzland, obwohl die Exporte im letzten Jahr um 6,6 % sanken. Verluste in Höhe von 22,2 % wurden im russischen Markt verbucht. Insgesamt gingen die Ausfuhren um 2,5 % auf einen Wert von 3,5 Mrd. Euro zurück.

© VDMA

Mit einem nominalen Minus  von 1 % schloss die Branche der deutschen Industriearmaturen laut Fachverband Armaturen des VDMA das vergangene Jahr ab. Bereits im Vorjahr vermeldete der Verband einen Umsatzrückgang von 2 %.

Auf den ausländischen Märkten waren die Entwicklungen im Jahr 2015 gemischt: Während die Umsätze im Euroraum um 3 % zurückgingen, konnten die Hersteller auf den Märkten außerhalb der Eurozone um 1 % zulegen – wodurch das Auslandsgeschäft insgesamt auf Vorjahresniveau abschloss. Die Umsätze in Deutschland entwickelten sich ebenfalls schwach und sanken um 2 %.

Mit Blick auf die Produktgruppen entwickelten sich nur die Umsätze bei den Absperrarmaturen rückläufig (-6 %). Bei den Regelarmaturen (+3 %) und den Sicherheits- und Überwachungsarmaturen (+5 %) stieg die Nachfrage.

In den Auftragsbüchern verbuchten die deutschen Hersteller im Vergleich zum Vorjahr insgesamt einen Rückgang von 1 %. Positiv entwickelten sich hier nur die Aufträge aus dem Ausland (+1 %). Aus dem Euro-Raum kamen dabei sogar 6 % mehr Bestellungen als noch ein Jahr zuvor. Auf dem heimischen Markt dagegen blieb die Branche um 3 % hinter dem Vorjahresergebnis zurück.

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Prognose 2016: Aussichten etwas eingetrübt

Laut VDMA wirtschaften durch die gesunkenen Rohstoffpreise viele rohstoffreiche Länder am Rande des Staatsbankrotts und sind dadurch zu größeren Einsparungen gezwungen. Auch die Auswirkungen der Lockerung der Iran-Sanktionen seien noch nicht abschätzbar. Zudem blickt der Verband sorgenvoll in Richtung China, wo sich die Regierung zukünftig auf deutlich niedrigere Wachstumsraten einstellt, als in der Vergangenheit. Vor diesem Hintergrund geht der Fachverband Armaturen für 2016 bestenfalls von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus.

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