Gerätemanagement
FDT2 startet durch
Keine zwei Monate nach dem offiziellen Release der FDT2-Spezifikation meldet die FDT Group auf der Achema 2012 die ersten Implementierungen.
Zentraler Baustein der FDT2-Spezifikation: Common Components als Middleware vereinfachen für Anbieter die Implementierung der neuen Spezifikation und sorgen für Kompatibiilität zwischen Geräte-DTM und Rahmenapplikation.
© FDT GroupKaum ratifiziert können Anwender den FDT2-Standard in ersten FDT2-konformen Rahmenapplikation nutzen: Die Firma M&M-Software, die wichtige Softwarekomponenten wie die Common-Components (DTM/Frame CC) für den Kommunikationsstandard entwickelt hat, bietet bereits einen FDT2-Frame an, der mit den bisherigen Versionen des FDT-Standards abwärtskompatibel ist. Damit lassen sich neue FDT2-DTMs beliebig mit Versionen älterer Geräte-DTMs in der Rahmenapplikation kombinieren. Die Grundlage dafür bilden die im Mai zertifizierten Common-Components. „Sie zeigen, dass ein einheitlicher, ausführlich getesteter Basiscode die Markteinführung deutlich beschleunigt“, konstatiert Glenn Schulz, Geschäftsführer der FDT Group, der in den kommenden Monaten mit weiteren FDT2-Produktankündigungen durch andere Anbieter rechnet.
Als Indiz führt Schulz die Ergebnisse des ersten FDT2-Entwicklerworkshop an: Mithilfe der Common-Components wurden von den Teilnehmern innerhalb von zwei Tagen insgesamt 26 Geräte-DTMs auf den FDT2-Standard umgesetzt. Zentrales Thema des Praxisworkshops war die Nutzung der Common-Components, die praktisch die gesamte Funktionalität beinhalten, um FDT2-konforme Produkte zu entwickeln. Zu den teilnehmenden Unternehmen gehörten die Firmen CodeWrights als Initiator des Workshops sowie Hilscher, ICS, ifak systems, Invensys, Krohne, M&M-Software, Omron, Phoenix Contact, Rockwell Automation, Schneider Electric, Sick, Turck, Vega, Wago und Weidmüller. „Die Ergebnisse des Workshops bestätigen, wie sehr die Common-Components die Markteinführungszeiten von FDT2-DTMs und Produkten beschleunigen“, betont Manfred Brill von Schneider Electric. Gleichzeitig erhalten die Hersteller mit den zertifizierten Software-Bausteinen ein deutlich höheres Maß an Konformität mit dem FDT2-Standard und damit eine bessere Interoperabilität. „Das ist letztlich dem immensen Testaufwand zu verdanken, der in die Common-Components gesteckt wurde“, erklärt Brill. Am Ende des Workshops hatte jeder der 26 Teilnehmer einen funktionsfähigen, FDT2- konformen DTM entwickelt.









