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Artikel und Hintergründe zum Thema

Wago

Inka Krischke,

Robuste Jahresbilanz und starke Investitionen

Wago hat das Geschäftsjahr 2024 solide abgeschlossen. Der Umsatzrückgang blieb Unternehmensangaben zufolge im Rahmen der Erwartungen. Bei den Investitionen verbuchte das Familienunternehmen einen Rekordwert.

Der Wago-Stammsitz in Minden, Westfalen © Wago

In einem wirtschaftlich anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld erwies sich Wago in den vergangenen zwölf Monaten als robust gegenüber äußeren Einflüssen: Der Gesamtumsatz für 2024 liegt bei 1,24 Mrd. Euro. Damit ist das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr (1,37 Mrd. Euro) auf einem guten, aber leicht rückläufigen Niveau. „Angesichts der sich weltweit verändernden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind wir mit diesem Ergebnis zufrieden“, bilanziert CEO/CFO Jürgen Koopsingraven. „Gleichzeitig nehmen wir es als Ansporn, in Zukunft weiter erfolgreich zu wachsen.“ Deutschland stellt weiterhin den größten Markt für das Unternehmen dar. Der Umsatzanteil liegt hier bei 26,7 % (2023: 29,3 %). Der übrige europäische Markt trug mit 43,8 % (2023: 42,9 %) und die restlichen Weltmärkte mit 29,5 % (2023: 27,8 %) zum Gesamtergebnis bei.

Wago-CEO/CFO Jürgen Koopsingraven © Wago

Auf Seite der Investitionen hat Wago so viele finanzielle Mittel eingesetzt wie noch nie: Insgesamt 165,6 Mio. Euro, davon 83,1 Mio. Euro in Deutschland. Ein bedeutender Teil der Investitionen wurde für den Bau des neuen Logistikzentrums ‚Wave24‘ am thüringischen Standort in Sondershausen verwendet, wodurch die Verfügbarkeit von Produkten sowie die Lieferleistung im Sinne der Kundenerwartung weiter gesteigert werden. Zudem investierte das Unternehmen im Rahmen seines internationalen Wachstums rund 17,5 Mio. Euro in den neuen Hauptsitz von Wago UK & Ireland in Houlton Rugby. Das Projekt ist mit einem hochmodernen Gebäudemanagementsystem ausgestattet und umfasst 5.900 Quadratmeter Büro- und Produktionsfläche.

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Weltweit beschäftigt das Familienunternehmen rund 9.000 Mitarbeitende. Etwa 3.400 von ihnen arbeiten am Stammsitz im ostwestfälischen Minden, gut 1.000 am Produktions- und Logistikstandort in Sondershausen in Thüringen. Die Zahl der Auszubildenden und dual Studierenden an beiden Standorten ist auf über 280 gewachsen.

Neuer Chief Sales Officer für globalen Vertrieb

Wago-CSO Mehdi Sayar © Wago

Seit dem 1. April hat Mehdi Sayar, zuvor bei Wago als Vice President Sales für die Wirtschaftsregion EMEA verantwortlich, die Position des Chief Sales Officer (CSO) übernommen. In dieser Rolle steuert er alle Vertriebsniederlassungen der Wago-Gruppe weltweit.

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