Georg Schlegel
Größtes Bauprojekt der Firmengeschichte
Das Elektrotechnik-Unternehmen Georg Schlegel erweitert am Standort Dürmentingen: Mit der Investition eines Millionenbetrags in einen Neubau setzt das Unternehmen das größte Bauprojekte seiner Geschichte um.
„Der Neubau ist ein klares Bekenntnis zum Standort Dürmentingen sowie zur Zukunft der Produktion ,Made in Germany‘“, betonen die Geschäftsführer Christoph Schlegel, Wolfgang Weber und Eberhard Schlegel. Bereits 2023 konnte das Unternehmen das benachbarte Grundstück erwerben. Die Pläne für das Projekt liegen seit 2024 in der Schublade. Voraussetzung für die Umsetzung war jedoch eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. Nachdem sich die Auftragslage zuletzt deutlich stabilisiert hat, fiel nun die Entscheidung für den Baustart.
Mit dem Neubau reagiert das Elektrotechnik-Unternehmen mit seinen rund 250 Mitarbeitenden vor allem auf die zunehmende Platznot. Die bestehenden Gebäude sind inzwischen vollständig ausgelastet, zahlreiche Abteilungen arbeiten unter beengten Bedingungen. Der Neubau schafft rund 2800 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche. Damit wächst die verfügbare Fläche des Unternehmens um knapp 50 Prozent – von derzeit rund 5700 auf künftig etwa 8500 Quadratmeter. Damit schafft das Unternehmen die räumlichen Voraussetzungen für weiteres Wachstum und zukünftige Entwicklungen.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt dabei auf der Automatisierung. Sie gilt als entscheidender Baustein, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern. „Automatisierung ist ein wichtiger Ansatz, um langfristig erfolgreich produzieren zu können“, betonen die Geschäftsführer. Ziel sei es, die Produktion in Dürmentingen nachhaltig zu stärken und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu schaffen. Schlegel entwickelt und produziert Elektrotechnik-Komponenten zur Steuerung von Maschinen und Anlagen, die weltweit eingesetzt werden.
Neben zusätzlichen Produktions- und Büroflächen sind auch Investitionen in die nachhaltige Energieversorgung vorgesehen. Die Dachflächen werden mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, um einen Teil des benötigten Stroms selbst zu erzeugen. Aufgrund des steigenden Energiebedarfs wird außerdem ein neues Trafohaus neben der bestehenden Anlage errichtet. Die Bauarbeiten sollen nach aktueller Planung im August oder September beginnen. Die Fertigstellung des Rohbaus ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen, die Inbetriebnahme des Neubaus für Herbst 2028.










