6G Spitzenforschung

Alexandra Hose,

TUD eröffnet »Inkubator« für Start-ups

Die Technische Universität Dresden (TUD) und die TU München (TUM) haben den neuen »launchhub42 ComSpace« eröffnet. Neben Spitzenforschung für künftige 6G-Kommunikationsnetze geht es dabei auch um visionäre Ideen aus den Bereichen Robotik und Sensorik.

Prof. Frank Fitzek (Sprecher des Exzellenzclusters CeTI), Prof. Holger Boche (TU München), Prof.in Ursula Staudinger (Rektorin TU Dresden) und Florian Sägebrecht (Koordinator des Projektes launchhub42) bei der Eröffnung des Modulgebäudes (vlnr.)

© Sebastian Weingart

Die Technische Universität Dresden (TUD) und die TU München (TUM) haben am 8. August 2024 den neuen „launchhub42 ComSpace“ vor dem Barkhausen-Bau der TUD eröffnet. Der moderne Modulbau bietet Start-ups ein innovatives und kreatives Umfeld, um Spitzenforschung für künftige 6G-Kommunikationsnetze voranzutreiben. Der launchhub42 ComSpace dient als kreative und für Ausgründungen stimulierende »Spielwiese« für neue Technologien und Konzepte. Im Zentrum der TU Dresden gelegen, soll er künftig das Herzstück der 6G-life Start-up-Community sein, Studierenden neueste Technik näherbringen, sowie die nächste Generation von Technikpionierinnen und -pionieren fördern. Darüber hinaus soll er den Dialog zwischen Start-ups, Forschenden und Investoren fördern. Zu den technologischen Schwerpunkten gehören Kommunikation, Robotik und Sensorik.

»Die Start-ups des launchhub42 fokussieren sich auf DeepTech im Bereich 6G-Kommunikation inklusive Robotik, KI und dem Metaverse«, beschreibt Prof. Frank Fitzek, Inhaber der Deutsche Telekom Professur für Kommunikationsnetze und Sprecher des Exzellenzclusters CeTI, die technologischen Themenschwerpunkte, denen sich die Nutzer im launchhub24 widmen werden. Gleichzeitig werde mit dieser Plattform langfristig die Nachhaltigkeit und die technologische Souveränität Deutschlands gesichert. Der launchhub42 ComSpace könne ein »Schaufenster exzellenter Innovationen – Made in Germany« werden, betont Fitzek.  

Der »Inkubator« arbeitet derzeit mit 20 Start-ups zusammen. Auf über 100 Quadratmetern stehen Besprechungsräume, Büroräume und Demonstrationsbereiche zur Verfügung. Durch die Förderung von Talent und Innovation zielt launchhub42 darauf ab, die Umsetzung visionärer Ideen in reale Lösungen zu katalysieren und so die Zukunft der Technologie zu gestalten.

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