Ethernet-Verlängerung

Thomas Günnel,

Ring-Redundanz per Twisted Pair

Kritische Applikationen benötigen Ring-Redundanz wie sie die Firma Westermo bei ihren Ethernet-Extendern DDW-221 und DDW-222 der Wolverine- Serie implementiert hat. Bei beiden Geräten kann das redundante Protokoll entweder auf der SHDSL-Schnittstelle oder auf dem integrierten 4- Port-Switch verwendet werden.

Zudem verfügt der DDW-222 über einen seriellen RS232-Adapter und eine virtuelle 10-Port-Verbindungssoftware. Vorhandene Programme, die COM-Ports verwenden, funktionieren darüber auch in IP-Netzen. Die Extender unterstützen die Protokolle TCPClient, TCP-Server und UDP. Mitgelieferte Twistet-Pair-Kabel lassen sich zur Erweiterung des Ethernet-Netzwerks nutzen. Die Übertragungsrate liegt dann bei bis zu 5,7 MBit/s. Bei geringeren Datenraten sind Reichweiten bis zu 10 km möglich. Damit stellen die Extender eine Alternative zu Glasfaser- oder Funkverbindungen dar. Transienten-Filter schützen vor Überspannungen und -ströme. Werksseitig sind sie Geräte für den Einsatz in Multidrop-Anwendungen vorkonfiguriert, können aber auch über ein Web-Interface oder per SNMP individuell eingestellt werden. Der Schutz gegen Vibrationen bis 15 g (IEC 60068-2-6), Stöße bis 30 g (IEC 60068-2-27) und die MTBF von 700 000 h belegen die Eignung für anspruchsvolle Industrie-Applikationen.

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