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Artikel und Hintergründe zum Thema

Telekom und Trumpf

Andrea Gillhuber,

Partnerschaft für vernetzte Fertigung mit 5G und Echtzeitortung

Telekom und Trumpf bauen ihre Kooperation im Bereich Ortungssysteme für die vernetzte Industrie weiter aus. In der jetzt unterzeichneten Vereinbarung wird die gemeinsame Markteinführung erleichtert.

© Trumpf Gruppe

Bereits seit einiger Zeit arbeiten die Telekom Deutschland, T-Systems und Trumpf im Bereich der Ortungssysteme für die vernetzte Industrie zusammen. Jetzt haben die Partner einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die gemeinsame Markteinführung erleichtert. Gemeinsam bieten die Partner das von Trumpf entwickelte Real-Time Locating System, kurz RTLS, an, mit dem die Position mobiler Objekte in Echtzeit verfolgt werden kann, zum Beispiel die Position von autonomen Transportsystemen oder Transportbehältern. Dabei setzt das Unternehmen auf die Ultra-Wideband-Technologie (UWB), die eine Positionierung im Innen- und Außenbereich mit einer Genauigkeit von 10 bis 30 cm ermöglicht. Fest installierte Empfänger, auch Satelliten genannt, kommunizieren mit mobilen Sendern oder Tags. Die übermittelten Positionsdaten werden mittels einer Software verarbeitet. Über standardisierte Schnittstellen können Anwendende auf diese Daten zugreifen und entsprechend nutzen.

Die RTLS-Lösung basiert auf dem offenen Standard »omlox« wird von T-Systems auf einer Edge-Cloud bereitgestellt und in die Kundensysteme integriert. Die Datenübertragung kann flexibel sowohl über das öffentliche 5G-Netz als auch über die 5G-Campus-Netze der Telekom erfolgen. Damit entfällt die bisher notwendige LAN-Verkabelung der UWB-Satelliten.

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