Feldgeräte-Bedienung
Pactware unterstützt jetzt IO-Link
Das Pactware-Konsortium hat die Version 4.0 von Pactware angekündigt. Neu ist: Mittels eines universellen DTMs (Device Type Manager) wird jetzt auch die Kommunikationsschnittstelle IO-Link aus Pactware heraus unterstützt.
Pactware ist ein kostenfreies, auf der FDT-Technologie basierendes Gerätebedientool zur Inbetriebnahme, Betrieb und Instandhaltung von Feldgeräten, Kommunikationskomponenten, Remote-I/O-Systemen und Interfacebausteinen. Die Bedienung aller Komponenten erfolgt dabei über eigene Gerätetreiber, so genannte Device Type Manager (DTM). Diese beschreiben die Hardware vollständig und stellen die Bedienung grafisch dar.
Neben der Unterstützung von IO-Link wurde unter Pactware 4.0 die standardisierte TCI-Schnittstelle (Tool Calling Interface) optimiert. Sie bietet Erleichterungen bei der Projektierung großer Projekte und beim Betrieb dieser Applikationen in Engineering-Systemen, die nicht direkt mit einer FDT-Schnittstelle ausgestattet sind, wie zum Beispiel Simatic Step 7 von Siemens. Mit TCI ist es möglich, das bewährte FDT-basierte Parametrierprogramm Pactware direkt aus einem übergeordneten Engineering-System heraus aufzurufen, ohne sich um den physikalischen Buszugang und die Geräteadressen kümmern zu müssen.
Nicht zuletzt steht mit Pactware 4.0 zusätzlich ein von der Prozessindustrie geforderter Diagnose-Scan nach Namur-Empfehlung NE 107 zur Verfügung. Damit erhält der Anwender Informationen zum Anlagenzustand.
Abgesehen von den funktionalen Erweiterungen ist Pactware jetzt auch unter Microsoft Windows 7 lauffähig. Die Software wurde unter der Microsoft .Net-Technology entwickelt und unterstützt im vollen Umfang .Net 2.0.










