NTT Data-Studie zu GenAI

Alexandra Hose,

Revolution in der Fertigung

NTT Data stellt die Ergebnisse seiner neuesten Studie vor. Die Daten zeigen, dass Fertigungsunternehmen beim Einsatz von GenAI zwar vor einigen Hürden stehen, die Technologie aber das Potenzial hat, ein neues Niveau an Effizienz und Innovationskraft hervorzubringen.​

© NTT Data

Im Fokus der NTT Data-Studie „Von der Fertigungshalle ins KI-Zeitalter: Haben Sie einen Masterplan oder Nachholbedarf?“ standen in erster Linie die Betrachtung der Hürden im Bereich Personal, Infrastruktur und ethischer Rahmenbedingungen. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:

  • 95 % der Befragten erklären, dass generative KI schon jetzt Prozesse beschleunigt und Produktionsergebnisse verbessert.
  • 94 % geben an, dass Edge- und IoT-Daten KI-Ergebnisse noch genauer und nützlicher machen können, wenn sie in GenAI-Modelle einfließen.
  • 91 % gehen davon aus, dass digitale Zwillinge in Kombination mit GenAI sowohl die Leistung von physischen Anlagen verbessern als auch Lieferketten robuster gestalten.
  • Die Befragten führen an, GenAI bereits für die Prozessautomatisierung, Verwaltung von Lieferketten und Lagern sowie die Überwachung und Wartung der Infrastruktur einzusetzen.

Die Hürden bei KI-Projekten

Die überwiegende Zahl der Hersteller sieht sich bei der Umsetzung von KI-Projekten mit größeren Hürden konfrontiert.

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  • Infrastruktur: 92 % der Hersteller sind der Meinung, dass alte Technologien wichtige Projekte behindern, nur die Hälfte hat allerdings eine vollständige Bewertung der Infrastruktur durchgeführt.
  • Kombination von Technologien: Auch wenn 94 % erwarten, dass Edge- und IoT- Daten die Ergebnisse von KI-Modellen deutlich verbessern, sieht eine Mehrheit große Schwierigkeiten bei der Umsetzung.
  • Ethik und Verantwortung: Die Notwendigkeit ethischer Grundlagen für den Einsatz von KI ist bekannt, doch nur 47 % der Führungskräfte sehen ihre Firma dafür gut aufgestellt.
  • KI-Wissen der Belegschaft: Zwei Drittel der Hersteller glauben, dass ihren Mitarbeitenden das nötige Wissen fehlt, um KI-Lösungen effektiv zu nutzen. 
  • Datenmanagement: Nur 41 % der Hersteller meinen, dass sie genug Speicher- und Verarbeitungskapazität für KI-Anforderungen haben.
Jochen Gemeinhardt, Head of Production and Supply Chain bei NTT Data DACH © NTT DATA

„Die Ergebnisse unserer Studie machen deutlich, dass GenAI auf dem Weg ist, die Fertigungsindustrie grundlegend zu verändern“, unterstreicht Jochen Gemeinhardt, Head of Production and Supply Chain bei NTT Data (DACH). „Unsere Daten zeigen auch, dass Europa dabei im internationalen Vergleich gut abschneidet – und bei der Frage nach einem adäquaten Datenmanagament mit 48 Prozent sogar führend ist. Nichtsdestotrotz wartet hier noch viel Arbeit auf produzierende Unternehmen, wenn sie das große Potenzial von GenAI nutzen wollen.“

Im Rahmen der Studie wurden mehr als 500 Führungskräfte und Entscheidungsträger der Fertigungsbranche aus 34 Ländern befragt.

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