Siemens

Inka Krischke,

Netzautomatisierungs-Komponenten aus Indien

An seinem Standort im indischen Bundesstaat Goa hat Siemens Infrastructure & Cities Ende Januar ein Werk für Netzautomatisierungs-Komponenten eröffnet. Sowohl für den indischen als auch später für den weltweiten Markt werden in Indien entwickelte Fernwirkkomponenten gefertigt.

In der ersten Ausbaustufe wurden in Goa rund 20 Mio. Euro investiert. Derzeit arbeiten rund 90 Mitarbeiter im Werk; langfristig werden dort rund 500 Menschen beschäftigt sein.

Von Goa aus wird Siemens Wachstumsmärkte in aufstrebenden Volkswirtschaften mit eigens dafür entwickelten Produkten beliefern. Daher sind neben der Produktion im Werk auch die Entwicklung und das Product-Life-Management für elektronische und elektromechanische Komponenten, Schutzgeräte und Fernwirkkomponenten angesiedelt. Ziel ist, neue, speziell auf die Bedürfnisse dieser Zielmärkte abgestimmte Produktreihen zu entwickeln und zu fertigen.

Im ersten Schritt werden Flachbaugruppen und Überstromschutzrelais gefertigt sowie Fernwirkkomponenten (Remote Terminal Units, RTU). Daneben produziert Siemens als erste elektromechanische Komponente im neuen Werk Prüfschalter und elektromechanische Relais. Außerdem werden für das Systemgeschäft die Schaltschränke für die elektronischen und elektromechanischen Komponenten gebaut. In einem zweiten Schritt ist geplant, in Goa auch weitere Komponenten für die Automatisierung von Stromversorgungsnetzen zu entwickeln und zu produzieren.

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