OPC-Foundation
Europäische Tochter gegründet
Mit der offiziellen Gründung der Tochtergesellschaft OPC Europe trägt die US-amerikanische OPC Foundation dem Engagement vieler europäischer Anwender Rechnung. Zum Vorsitzenden der europäischen Tochter wurde Stefan Hoppe (im Bild) von der Firma Beckhoff ernannt.
Zu den Gründungsmitgliedern der OPC Europe zählen Firmen wie Ascolab, Beckhoff, Matrikon, Siemens und Softing. Die Unternehmen haben sich die Weiterentwicklung und Implementierung der OPC Unified Architecture (OPC UA) in Produkte und Dienstleistungen auf die Fahnen geschrieben. Auf der OPC UA basiert zum Beispiel die künftige Technologieplattform FDI (Future Device Integration), die ein in der Prozessindustrie seit Jahren ungelöstes Problem lösen soll: Die einheitliche und herstellerübergreifende Integration von Feldgeräten in Leitsysteme.
Vorstandsvorsitzender (Präsident) der OPC Europe ist Stefan Hoppe von Beckhoff Automation, sein Stellvertreter ist Tino Hildebrand von Siemens. „Die Gründung der OPC Europe ist der erste Schritt auf dem Weg zu neuen Dimensionen in der industriellen Kommunikation, nicht nur beim konventionellen Datenaustausch, sondern auch in embedded Applikationen", betont Stefan Hoppe. Jüngstes Beispiel hierfür ist die gemeinsam mit der PLCopen realisierte Kopplung von IEC61131-3-Steuerungen. Der Mix aus OPC-Unified-Architecture und IEC 61131-3 schafft interessante Optionen für die Realisierung gemischter Automatisierungsstrukturen.
Offiziell gerade aus den Startblöcken gekommen, hat die OPC Europe bereits drei eigene Töchter „geboren": In Österreich steht Michael Hass (Firma Certec) der OPC Austria vor. Die Französische Tochter führt Michel Condemine (4CE Industry) und in Polen ist Dr. Mario Postal (CAS) für die OPC Foundation aktiv. Eine skandinavische Gruppe ist in Vorbereitung.










