Endress+Hauser/Knick
Der Stecker-Konsens
Rund drei Jahre schwelte die Patent/Technologie-Diskussion zwischen den Firmen Endress+Hauser und Knick über ihre Steckverbinder-Lösungen Memosens und Inducon. Ende November einigten sich die Kontrahenten auf eine gemeinsame Lösung.
Sowohl Knick als auch Endress+Hauser haben induktiv-arbeitende Steckverbinder mit integrierter Elektronik entwickelt, welche die Probleme der Analysenmesstechnik wie Feuchtigkeit und Korrosion eliminieren sowie einen schnellen Sensorwechsel ermöglichen. Zudem eröffnet die integrierte Elektronik vielfältige Zusatzfunktionen wie eine einfache Kalibrierung, Messwertarchivierung und Messstellenverwaltung. Während Knick ihr System von Anfang an als offene Lösung positionierte und an Firmen lizensierte, strebt Endress+Hauser seit Mai 2007 die Öffnung ihrer Technologie an.
Künftig werden beide Firmen die Memosens-Technologie gemeinsam nutzen und weiterentwickeln. Ebenso ist die Integration der technischen Merkmale von Inducon vorgesehen. Knick und Endress+Hauser haben vereinbart, die Technologie zu öffnen, um eine Plattform zu etablieren, die auch weitere Sensor- und Transmitter-Hersteller nutzen können. Anwender sollen die Möglichkeit erlangen, Memosens-kompatible Komponenten von unabhängig agierenden Anbietern zu beziehen. Zudem ist geplant, eine neue Memosens-Generation gemeinsam in den Markt einzuführen. Im Rahmen des Kooperationsvertrags vereinbarten beide Firmen die gegenseitige Lizenzierung der relevanten Patente in Bezug auf induktive Steckersysteme.










