Powerlink

Jan Bihn,

B&R liefert Slaves auf FPGA-Basis

Wie die Ethernet Powerlink Standardisation Group (EPSG) mitteilt, bietet nun auch B&R neben Ixxat, Hilscher und Port einen eigenen Powerlink-Slave auf Basis von FPGAs an. Demnach machen vor allem gesunkene Hardwarekosten und das lizenzfreie Powerlink-Konzept diese Umsetzung attraktiv.

© EPSG

Laut der Ethernet Powerlink Standardisation Group (EPSG) liegen die Kosten bei den neuen Powerlink-Slave-Schnittstellen um bis zu 45 % unter denen von ASIC-basierten Industrial-Ethernet-Systemen mit vergleichbarer Leistung. Neben den Referenzdesigns rundet B&R sein Angebot durch Unterstützung bei der Inbetriebnahme, einen Business-Level Support und ein Powerlink-Testsystem ab. Wegen seiner Leistungsfähigkeit bei niedrigen Herstellungskosten eigne sich die Powerlink-Slave-Lösung gleichermaßen für kostensensible Produkte, wie kompakte Sensoren mit sehr wenig Elektronik als auch für leistungsstarke Servoantriebe oder modulare I/O-Systeme.

Das nun zur Verfügung stehende Referenzdesign erfordere keine Vorkenntnisse zur Powerlink-Technologie. Zum Lieferumfang gehört auch eine einfache API, die sowohl über eine serielle Anbindung (SPI) als auch über ein 8/16 bit-Mikroprozessor-Interface verwendbar ist. Das ermöglicht die Kopplung beliebiger Host-Prozessoren wie ARM, x86 oder DSPs an ein Powerlink-Netzwerk. Einfache Sensoren benötigen keinen externen Mikrocontroller und lassen sich direkt an den Slave-FPGA anschließen, sodass die Gesamtkosten weiter reduziert werden können.

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