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Artikel und Hintergründe zum Thema

Deutscher Zukunftspreis 2010

Jan Bihn,

Preisträger spenden 250.000 Euro

Eine viertel Million Euro - und damit ihr gesamtes Preisgeld - spendet das Forscherteam um Markus Fischer, Dr. Peter Post (beide von Festo) und Andrezej Grzesiak vom Fraunhofer IPA für gemeinnützige technische Bildungsprojekte. Die Forscher hatten den Betrag im Rahmen des deutschen Zukunftspreises im Dezember 2010 erhalten.

Freuen sich über die Spende in Höhe von 150.000 Euro: Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender Festo, Markus Fischer, Leiter Corporate Design Festo und Dr. Peter Post, Leiter Forschung und Programmstrategie bei Festo (v.l.n.r.).

© Festo

Im Dezember 2010 zeichnete Bundespräsident Christian Wulff ein Forscherteam von Festo und dem Fraunhofer IPA mit dem deutschen Zukunftspreis 2010 für ihren "Elefantenrüssel" aus. Die Preisträger entschieden jetzt, das Preisgeld in zwei Teilen an Bildungsprojekte zu spenden.

Der größere Teil - 150.000 Euro - geht an das neue, zum 1. Februar 2011 aufgelegte „Deutschlandstipendium“ - einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und Bundesministerin Annette Schavan. Das Stipendium startet in diesem Jahr zum Sommersemester und fördert begabte und leistungsstarke Studierende mit 300 Euro monatlich, die private Förderer und der Bund je zur Hälfte tragen. Die Ministerin nahm die Spende am 22. Februar auf der Bildungsmesse "Didacta" entgegen.

Den restlichen Betrag von 100.000 Euro spenden die Forscher zur Förderung der Ausbildung von Facharbeitern, Technikern und Meistern an das Festo Lernzentrum Saar. Die Mittel sollen junge Menschen in Deutschland bei Ausbildung oder beruflicher Weiterbildung unterstützen, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft und ihrer finanziellen Möglichkeiten sonst häufig auf der Strecke blieben oder erst gar keinen Zugang zu den Technikberufen bekämen.

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