VDMA
Knapp 30 % mehr Aufträge
Für das erste Halbjahr 2021 meldet der VDMA ein Plus von 29 % im Auftragseingang. Dadurch kann der Maschinenbau auch Defizite aus dem letzten Jahr ausgleichen.
Die Order aus dem Ausland sorgen für gut gefüllte Auftragsbücher im deutschen Maschinen- und Anlagenbau.
© Pixabay / CC0Auch für den Juni meldet der VDMA für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau ein deutliches Plus im Auftragseingang. Insgesamt legten die Bestellungen um 53 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Die Auslandsaufträge stiegen um 57 %. Dabei gab es kaum Unterschiede zwischen den Ordereingängen aus den Nicht-Euro-Ländern mit 57 % Zuwachs und denen aus dem Euro-Raum mit einem Plus von 58 %. Die Bestellungen aus dem Inland weisen ein Plus von 45 % auf. »Die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau verzeichnen insgesamt eine weiterhin sehr erfreuliche Entwicklung bei den Auftragseingängen. Die Zurückhaltung der Kunden während der Corona-Hochphase ist eindeutig überwunden. Investitionen in Ausrüstung, Maschinen und Services stehen weltweit oben auf der Agenda«, kommentiert Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt.
Deutliche Erholung in den letzten drei Monaten
In den letzten drei Monaten (April bis Juni) legten der Auftragseingang um 57 % im Vergleich zum Vorjahr zu. 46 % betrug der Zuwachs bei Inlandsbestellungen, 63 % bei den Orders aus dem Ausland. Die Aufträge aus den Euro-Ländern stiegen um 64 %, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 63 % mehr Bestellungen.
Starker Auftragseingang kompensiert vergangenes Jahr
Für das erste Halbjahr 2021 beläuft sich das Plus im Auftragseingang auf insgesamt real 29 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Bestellungen aus dem Ausland konnten jedoch deutlich stärker zulegen als aus dem Inland. Dennoch freut sich Wiechers: »Nach den herben Order-Einbrüchen im letzten Jahr ist die jetzige Auftragslage ein Segen. Dabei konnte nicht nur die Kerbe im zweiten Quartal 2020 wettgemacht werden. Das Wachstum geht oft darüber hinaus. Das sind gute Nachrichten für die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau und damit auch für die dort Beschäftigten.«











