Kuhnke

Davina Spohn,

Kendrion übernimmt Kuhnke

Der Maschinen- und Anlagenhersteller Kuhnke aus Malente in Schleswig-Holstein ist Anfang Mai 2013 von dem niederländischen Unternehmen Kendrion N.V. übernommen worden. Die Strukturen der Kuhnke-Gruppe sollen vorerst unverändert bleiben. Neu sind die Köpfe im Vorstand.

Neu im Vorstand bei Kuhnke: Dr. Oliver Hafner (links) und Ronny Splettstößer (rechts).

© Kuhnke

Kendrion hat die Stammaktien und die Vorzugsaktien der Kuhnke AG übernommen. Die Kuhnke-Stammaktionäre beteiligen sich im Gegenzug durch den Erwerb von Kendrion-Aktien an dem niederländischen Unternehmen. Die Kuhnke-Gesellschafter werden zudem einen Repräsentanten in den Aufsichtsrat von Kendrion entsenden.

Eigenen Aussagen zufolge sind beide Unternehmen darin übereingekommen, die Strukturen der Kuhnke-Gruppe für mindestens zwei Jahre unverändert zu belassen. Die Standorte Malente in Deutschland und Sibiu in Rumänien sollen in diesem Zeitraum erhalten und bei Bedarf ausgebaut werden. Die so genannte 'erste Ebene' des Managements soll beibehalten werden.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder Dr. Wolfgang Setzer (Kuhnke) und Gerd Klindt (Kendrion) haben ihre Ämter abgegeben an Dr. Oliver Hafner (früher bei Phoenix und Continental) und Ronny Splettstößer (bislang Geschäftsführer bei Kuhnke Automotive).

In der Zusammenlegung sehen die Gesellschafter von Kuhnke, Aufsichtsrat, Vorstand und Management nach eigener Aussage einen "wesentlichen Schritt hin zu langfristigem und ertragreichem Wachstum".

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