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Artikel und Hintergründe zum Thema

Geschäftszahlen 2017/2018

Davina Spohn,

Keba erreicht Rekordumsatz

Zum 50-jährigen Firmenjubiläum hat der Linzer Automatisierer Keba mit 254 Mio. Euro den höchsten Umsatz in seiner Geschichte erreicht. Betrachtet auf die vergangenen fünf Jahre beträgt das durchschnittliche jährliche Wachstum 11 %.

Gerhard Luftensteiner, Keba-Vorstandsvorsitzender, meldet für das Geschäftsjahr 2017/2018 den höchsten Umsatz der Firmengeschichte.

© Keba

Die Keba-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr – von April 2017 bis März 2018 – vergleichen zum Vorjahr ein Umsatzplus von rund 61 Mio. Euro erreicht. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 31,5 %. Keba verkauft pro Jahr etwa 30.000 Steuerungen an Maschinen- und Roboterhersteller. Seit 2000 lieferte die Firma rund 6500 Logistikautomaten aus. Die Übergabelösungen der deutschen Tochter Kemas sind mit 4000 Systemen bei 600 Kunden ebenfalls sehr erfolgreich, so Keba. In der Elektromobilität hat Keba seine Wallboxes in 45 Ländern zertifiziert und im vergangenen Geschäftsjahr über 34.000 Ladestationen verkauft. Zum dritten Mal in Folge konnte Keba hier Umsatz und Stückzahl verdoppeln.

Das Unternehmen legt großen Wert auf den Bereich Forschung & Entwicklung - “Wir investieren jährlich zwischen 15 und 20 % unseres Umsatzes in die F&E”, so der Vorstandsvorsitzende Gerhard Luftensteiner. Im vergangenen Geschäftsjahr stieg die Investition in den F&E-Bereich von 38 Mio. Euro auf 42 Mio. Euro.

Aktuell beschäftigt Keba weltweit rund 1130 Mitarbeiter, davon bis zu 800 am Hauptsitz in Linz, Österreich. In insgesamt elf Ländern hat der Automatisierer Niederlassungen: Deutschland, Niederlande, Rumänien, Türkei, Italien, Tschechische Republik, USA, China, Südkorea, Taiwan und Japan. Die Exportquote ist im Geschäftsjahr 2017/2018 mit 87 % unverändert hoch geblieben: 61 % gehen in die EU, 16 % nach Asien.

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