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Artikel und Hintergründe zum Thema

Siemens – 1. Quartal 2017

Günter Herkommer,

Division 'Digital Factory' sticht hervor

Auf ein starkes 1. Quartal blickte Siemens-Chef Joe Kaeser im Rahmen der Hauptversammlung 2017 zurück: Zwar sank der Auftragseingang, das Ergebnis lag jedoch über den eigenen Erwartungen. Die Division ‚Digital Factory‘ trug hierzu in besonderem Maße bei.

Joe Kaeser auf der Konzern-Hauptversammlung 2017: „Siemens bleibt auf einem profitablen Wachstumskurs; das kann nicht jeder Wettbewerber zurzeit von sich behaupten.“

© Siemens

Konkret konnte Siemens den Umsatz im industriellen Geschäft im 1. Quartal 2017 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 3 % auf vergleichbarer Basis (bereinigt um Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte) steigern. Der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis sank hingegen um 14 %. Den Rückgang begründet Kaeser unter anderem damit, dass das Vorjahresquartal ein höheres Volumen aus Großaufträgen enthalten habe. Nichts desto trotz liege der Auftragseingang weiterhin über den Umsatzerlösen.

Was Kaeser besonders freut: Bei den meisten industriellen Geschäften konnte die Marge beträchtlich gesteigert werden - über alle Divisionen gesehen liegt sie nun bei 13,0 %. Das Ergebnis stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 26 % auf 2,5 Mrd. Euro; der Gewinn nach Steuern wuchs um 25 % auf 1,9 Mrd. Euro.

Mit Blick auf das Gesamtjahr erwartet Siemens aufgrund des zunehmend komplexen geopolitischen Umfelds weiterhin Gegenwind für das Wirtschaftswachstum und das Investitionsklima und demzufolge ein anhaltend geringes Wachstum der Umsatzerlöse. Was allerdings das Ergebnis betrifft, hebt der Konzern nach dem starken Geschäftsjahresauftakt seine bisherige Erwartung in puncto Marge für das industrielle Geschäft von bislang 10,5 bis 11,5 % auf 11 bis 12 % an.

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