Bachmann Electronic

Günter Herkommer,

Stabiler Umsatz auf gutem Niveau

Mit einem Umsatz von 68,3 Mio. Euro ist der österreichische Automatisierungstechnik-Hersteller Bachmann Electronic in 2016 nur knapp an seiner bisherigen Umsatz-Rekordmarke von 70,4 Mio. Euro vorbei geschrammt.

Bachmann Geschäftsführer Bernhard Zangerl: "Fähige Fachkräfte werden zusehends zum Differenzierungsmerkmal im globalen Wettbewerb.“

© Bachmann Electronic

Die elektronischen Steuerungen von Bachmann, die zu 100 % aus dem Werk in Österreich kommen, werden weltweit vertrieben, wobei sich der Absatz im vergangenen Geschäftsjahr in Europa und Indien besonders gut entwickelt habe. „Auch mittel- und langfristig habe ich eine positive Geschäftserwartung. Der Bedarf an Automatisierungslösungen steigt durch die fortschreitende Digitalisierung der Industrie und durch den globalen Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Quellen“, sagt der Geschäftsführer Bernhard Zangerl. Daran würden auch punktuelle politische Veränderungen wie die Wahl von Präsident Trump in den USA nichts ändern.

Die größte Nachfrage bestand 2016 bei den modularen Steuerungen für die Netzmessung und den Netzschutz. Sie finden Anwendung, um Stromerzeugungsanlagen ans Netz zu koppeln oder zu Smart Grids zusammenzuschließen. Erzeuger können so den steigenden Anforderungen gerecht werden, welche die Netzbetreiber bezüglich der Stabilität der Stromnetze stellen. Darüber hinaus nahm Zangerl zufolge der Markt die cloud-basierte Software „atvise Portal“ zur Speicherung und Analyse von Prozessdaten positiv auf.

Ein Plus gab es nicht zuletzt bei der Zahl der Beschäftigten: Sie stieg um 5 % auf weltweit 459.

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