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Artikel und Hintergründe zum Thema

Siemens auf der EMO 2015

Meinrad Happacher,

Die digitale Werkzeugmaschine

Siemens stellt den Messeauftritt auf der EMO 2015 ganz ins Zeichen der fortschreitenden Digitalisierung. Was vom 5. bis 10. Oktober im Messezentrum Milano von Siemens zu sehen sein wird, erläuterten CEO Dr. Wolfgang Heuring und Business Unit Leiter Joachim Zoll vorab.

"Auf die Endergebnisse einer Industrie 4.0 zu warten wäre fatal. Werkzeugmaschinen-Hersteller können und sollten heute schon die Chancen der Digitalisierung nutzen!", so Wolfgang Heuring, CEO der Business Unit Motion Control bei Siemens.

© Computer&AUTOMATION / Meinrad Happacher

Die Hersteller von Werkzeugmaschinen und fertigende Betrieben können heute schon die Chancen der Digitalisierung nutzen – davon ist Dr. Wolfgang Heuring, CEO der Geschäftseinheit Motion Control bei Siemens überzeugt. So könne der Maschinenbauer inzwischen "mit Hilfe des Integrated Engineering-Ansatzes die Entwicklungskosten seiner Maschine um bis zu 30 % reduzieren", indem er aus den Konstruktionsdaten eine virtuelle Maschine erstellt und deren Funktionsfähigkeit vor der Herstellung und Auslieferung der realen Maschine überprüft.

Der Maschinenbetreiber hingehen profitiere stark von einer realisierbaren durchgängigen CAD/CAM-CNC-Prozesskette. "Hier lässt sich die virtuelle Maschine zur Arbeitsvorbereitung nutzen", unterstreicht Joachim Zoll, Leiter des Geschäftsfeldes Machine Tools Systems, die Argumente Heurings. So lasse sich an dem Modell prüfen, ob NC-Programme kollisionsfrei und die Syntax der Programme fehlerfrei sind oder wie lange die Bearbeitung an der Maschine dauern wird. "Integrated Engineering bedeutet für Werkzeugmaschinenbauer eine schnellere und flexiblere Entwicklung. Fertigende Unternehmen können Stillstandzeiten verringern, was die Investition in neue Werkzeugmaschinen schneller rentabel macht", sagt Zoll.

Die Siemens-Neuheiten im Detail erläutert die Bilderstrecke dieses Beitrages.

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