Kryptographie in Glasfasern, rotierende Schweißelektroden, eine Formel gegen Mundgeruch - die Sieger des Bundeswettbewerbes Jugend forscht 2011 machten der Bezeichnung Nachwuchswissenschaftler auf vielen Gebieten alle Ehre. Bundespräsident Christian Wulff zeichnete sie dafür im Kieler Schloss aus.

© Stiftung Jugend forscht e.V.
Benedikt Gröver untersuchte die Überreste einer Supernova im Jahr 1054. Mit einem Spezialteleskop konnte er das Licht des damals entstandenen, so genannten Krebsnebels in seine farblichen Bestandteile aufteilen. Dadurch war es möglich, die chemischen Elemente im Krebsnebel zu bestimmen, Größe und Entfernung des Krebsnebels zu messen und die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Explosion zu schätzen. Der Nachwuchsastronom gewann den 1. Preis auf dem Gebiet Geo- und Raumwissenschaften, eine Einladung zu einem Forschungsaufenthalt in Rhode Island, USA, und zur Herbsttagung der Astronomischen Gesellschaft e.V..