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Balluff

Inka Krischke | Inka Krischke,

Wieder auf Wachstumskurs

Der Gesamtumsatz der Balluff-Gruppe im ersten Quartal 2021 betrug 127 Mio. Euro und entspricht damit wieder dem hohen Wachstum im ersten Quartal 2018, dem umsatzstärksten Quartal der Firmengeschichte.

Ein starker Jahresbeginn lässt die Geschäftsführung der Balluff Gruppe optimistisch in die Zukunft schauen (vlnr: Frank Nonnenmann, Katrin Stegmaier-Hermle,Florian Hermle).

© Balluff

Die Auftragslage des Neuhäuser Unternehmens verbesserte sich seit Ende des letzten Jahres spürbar. Im ersten Quartal 2021 verzeichnet Balluff ein Plus von 17 % im Auftragseingang verglichen mit dem Vorjahr. Damit ist die Auftragslage im ersten Quartal deutlich besser (+11 %) als im ersten Quartal des Rekordjahrs 2018. Positive Wachstumsimpulse kommen vor allem aus den Regionen Asia Pacific und Nordamerika. Der für Balluff wichtige europäische Markt hingegen nimmt angesichts der immer noch teilweise heruntergefahrenen Wirtschaft erst langsam wieder Fahrt auf.

2020 erzielte die Balluff Gruppe einen Jahresumsatz von 410 Mio. Euro (-13 % im Vergleich zum Vorjahr). Mit einem Umsatzrückgang von 19 % war der deutschsprachige Raum am stärksten betroffen. Auch in den Regionen Americas (-13 %) und Südeuropa (-13 %) konnte sich Balluff nicht von dem starken Pandemie-bedingten Wirtschaftseinbruch entkoppeln.

„Wir haben im vergangenen Jahr auf die konjunkturellen und strukturellen Veränderungen schnell und mutig reagiert“, erklärt Geschäftsführer Frank Nonnenmann, verantwortlich für die Supply Chain des Unternehmens. So ist die Weiterentwicklung des Standorts Neuhausen zu einem Innovations- und Kompetenzzentrum für Networking-, Software- und IIoT-Lösungen, Opto- und (Magneto-) Induktive Sensorik sowie RFID im Gange. Zudem erfolgt derzeit in mehreren Stufen die Konzentration der Fertigung an den beiden Haupt-Produktionsstandorten in Veszprém/Ungarn und Chengdu/China – bis zum Ende des Jahres wird Balluff diesen Prozess abschließen.

Balluff hat im vergangenen Jahr massiv in den Ausbau der eignen digitalen Infrastruktur investiert. Bereits jetzt werden bei dem Unternehmen weltweit rund 30 % aller Bestellungen digital und automatisch verarbeitet. Der unternehmenseigene Webshop ist in 30 Ländern und 14 Sprachen verfügbar.

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