Forschung

Nicole Wörner | Davina Spohn,

RFID-Chips für 5.000 Bienen

Australische Forscher verfolgen einen neuen Ansatz zur Erforschung des weltweiten Bienensterbens: Sie wollen 5.000 Honigbienen mit einem 2,5 x 2,5 mm kleinen RFID-Tag auf dem Rücken versehen. Wieder in Freiheit geben die Bienen so Aufschluss über ihr Verhalten.

© Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO)

Die Forscher arbeiten im Auftrag der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization (CSIRO), die sich um die Folgen des Bienensterbens sorgt. Darauf erhoffen sich die Forscher anhand der gesammelten Sensordaten Rückschlusse.

Um den Sensor aufzubringen, werden die gefangenen Bienen kurz in eine Kältestarre versetzt. Sobald sie wieder 'Normaltemperatur' haben, können sie als fliegende Informationsquellen durchstarten.

Die entsprechenden RFID-Empfänger installieren die Forscher im Umfeld des Bienennestes und an den einschlägigen Futterplätzen. Die dort gesammelten Daten werden drahtlos an eine zentrale Stelle gesandt, wo die Wissenschaftler aus den Sensordaten dreidimensionale Modelle der Bewegungsmuster der Bienen in der Natur erstellen können.

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