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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kübler

Inka Krischke | Inka Krischke,

Planung ‚auf Sicht‘

Die Kübler Group verzeichnete in ihrem 60. Jubiläumsjahr ein starkes 1. Quartal. Auf der Jahres-Pressekonferenz gab sie einen Überblick über das bisher gelaufene Geschäftsjahr per September.

Die Geschäftsführung der Kübler Group (v.l.): Lothar W. Kübler, Martin Huth, Gebhard F. Kübler.

© Kübler

Bis Ende des erste Quartals 2020 lagen laut Geschäftsführungsteam Lothar und Gebhard Kübler sowie Martin Huth die Zahlen auf Plan, »doch dann kam Corona«. Bereits im April war ein deutlicher Rückgang im Auftragseingang zu spüren, wenngleich die Produktion dank des hohen Auftragseingangs in Q1 noch lange ausgelastet war. Dieser ‚Auftragspuffer‘ hielt bis Mitte Juni an. Seitdem hat das Unternehmen Kurzarbeit eingeführt und weitere Einsparungen durchgeführt. Seit Ende August verzeichnet Kübler wieder einen etwas ansteigenden Auftragseingang. Im Moment sei allerdings nur auf Sicht planbar. Aktuell geht die Unternehmensleitung davon aus, am Jahresende einen Umsatzrückgang im Vergleich zu 2019 zwischen 5 und 8 % zu verzeichnen – der Gruppenumsatz 2019 lag bei 65 Mio. Euro. In China ziehe das Geschäft seit einiger Zeit schon wieder deutlich an. Der Exportanteil beträgt laut Kübler nach wie vor circa 72 %.

Das Unternehmen will seine Innovationsstrategie und Entwicklungsprojekte nahezu unverändert fortführen, allerdings verändern sich die Prioritäten zeitlich. Die Innovationen 2020 seien IO-Link-Produkte wie Drehgeber, Seilzuggeber und Anzeigen, eine neue Generation Industrial-Ethernet-Drehgeber als ‚Industrie 4.0 ready‘, die Weiterentwicklung der Schachtkopiersysteme ‚Ants‘ für Aufzüge sowie smarte lagerlose Drehgeber für Antriebe und Generatoren.

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