ifm

Inka Krischke,

Umsatzrückgang im Griff behalten

Nachdem in den letzten Jahren der Umsatz stets gestiegen war, musste ifm für 2024 gemäß vorläufigem Konzernabschluss einen Rückgang von 2,9 % auf jetzt 1,37 Mrd. Euro hinnehmen.

Christoph von Rosenberg ist CFO der ifm-Unternehmensgruppe © ifm

„Die wirtschaftliche Situation ist speziell in unserem Heimmarkt Deutschland angespannt“, sagt Christoph von Rosenberg, CFO der ifm-Unternehmensgruppe, anlässlich der Vorstellung der Bilanzzahlen für das Jahr 2024. „Gerade deswegen sind wir sehr froh, dass wir das vergangene Jahr nicht ganz so schlecht abschließen konnten.“ Dass ifm im Vergleich zu anderen Unternehmen in diesem Marktumfeld einen vergleichsweise geringen Umsatzrückgang zu verzeichnen hat, liege an der weltweiten Ausrichtung der Unternehmensgruppe, wodurch speziell im Geschäftsjahr 2024 die europäische und asiatische Marktschwäche durch Absatzsteigerungen im nord- sowie südamerikanischen Raum teilweise kompensiert werden konnte.

Das Ergebnis (EBIT) ist mit 4,8 % trotz des Umsatzrückgangs und negativen Wechselkurseffekten nur leicht unter den Vorjahreswert (5,8 %) gesunken. „Dies ist das Resultat unserer Bemühungen, die Kosten im Angesicht der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation frühzeitig anzupassen“, erklärt von Rosenberg. Die Personalstärke blieb im Vergleich zum Vorjahr mit rund 8750 Mitarbeitenden nahezu unverändert. Davon sind rund 1500 in Forschung & Entwicklung beschäftigt. Dadurch sieht sich die ifm-Unternehmensgruppe auch gut für die Zukunft gerüstet, wie der CFO betont: „Zwar sind die weltpolitischen Entwicklungen, die Auswirkungen auf unsere wichtigen Absatzmärkte haben, schwer vorherzusehen. Aber wenn sich die gesamtwirtschaftliche Lage wieder positiv entwickelt, werden wir auf jeden Fall davon überdurchschnittlich profitieren, da wir auch in 2024 konsequent in Innovation und Wachstum investiert haben.“

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