Honeywell
Sensor zur Erkennung von Wasserstofflecks
Honeywell stellt einen neuen Sensor zur Hydrogen Leak Detection (HLD) vor, der mit Hilfe der Thermal Conductivity Detection-Technologie selbst kleinste Lecks ab 50 ppm in Echtzeit aufspürt.
Der HLD-Sensor von Honeywell wurde so konzipiert, dass er ohne regelmäßige manuelle Eingriffe betrieben werden kann. Wird der HLD-Sensor in der Nähe eines Wasserstofftanks, einer Gasleitung, einer Brennstoffzelle oder in einem Fahrzeuginnenraum installiert, muss er für zehn Jahre weder eingestellt noch manuell kalibriert werden. Damit werden Wartungsaufwand, Ausfallzeiten und Arbeitskosten minimiert.
„Wasserstoff hat ein enormes Potenzial, unsere weltweite Infrastruktur zu betreiben – aber Sicherheit muss dabei oberste Priorität haben“, sagte Moin Shafai, Chief Technology Officer von Honeywell Sensing Solutions. „Durch Innovationen in der Leckerkennung trägt Honeywell dazu bei, wasserstoffbetriebene Systeme und die Menschen, die sie betreiben, zu schützen – angesichts der weltweit steigenden Nachfrage.“
Ein Anwender der HLD-Lösung von Honeywell ist BWR Innovations. Das Oncore Energy System des Unternehmens, ein Wasserstoff-Brennstoffzellen-Generator für den privaten und gewerblichen Einsatz, ist mit den HLD-Sensoren von Honeywell ausgestattet.
Da Wasserstoff zunehmend in der kritischen Infrastruktur wie Baumaschinen, Wohnstromgeneratoren, Schwerlast-Lkw und Bussen eingesetzt wird, wächst die weltweite Nachfrage schnell. Laut einem Bericht des Hydrogen Council waren im Jahr 2024 weltweit rund 90.000 Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge unterwegs – ein Anstieg von 14 % gegenüber 2023.










