Ondosense

Inka Krischke,

Füllstandsmessung von flüssigem Metall

Ondosense hat eine Sensorlösung zur Füllstandsmessung von flüssigem Metall mit nach eigenen Angaben bisher unerreichter Präzision und Verlässlichkeit realisiert.

© OndoSense

Das robuste und wartungsarme Radarsystem misst Füllstände von bis zu 1600°C heißem Stahl, Aluminium oder Kupfer auch bei Staub, Dämpfen, Rauch, Vibrationen oder Funkenschlag zuverlässig. Dabei muss der Sensor in der Regel nicht aktiv gekühlt werden, was die Inbetriebnahme deutlich vereinfacht. Die Lösung basiert auf dem Radarsensor ‚apex‘ von Ondosense und bietet eine Messgenauigkeit von bis zu 300 μm, eine Messrate von 300 Hz und einen Messbereich von 0,1 bis 15 m. Die Radarlösung ermöglicht es, sicherheitsrelevante Prozesse zu automatisieren, die eine Gefahr für Operatoren darstellen können.

Die Sensorlösung zur Füllstandsmessung eignet sich sowohl für Schmelztiegel, -pfannen und -wannen als auch für Schmelzöfen oder Gussformen. Im Regelfall ist eine aktive Kühlung des Füllstandradars nicht erforderlich. Meist bietet ein Schutzfenster aus Keramik bereits einen ausreichenden Hitzeschutz. Für Spezialfälle gibt es ein optionales Heavy-Duty-Gehäuse zur Abschirmung der Sensorelektronik gegen extreme Hitze. Neben der Füllstandsmessung von flüssigem Metall umfasst das Anwendungsspektrum des Sensors unter anderem die Breiten- und Dickenmessung von Metallhalbzeugen im Walzwerk, die Positionierung von Abschlackmaschinen in Chargenöfen und die Positionskontrolle des Stahlbands in der Coating oder Picking-Anlage. Der Radarsensor eignet sich auch für weitere Branchen und Anwendungsbereiche mit widrigen Produktionsumgebungen wie etwa die Bergbauindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau oder der Energiesektor.

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