Amtel / HMT / Mesco
Firmenkonsortium entwickelt Mini-Referenzdesign für IO-Link
Die Firmen Atmel, HMT Microelectronic und Mesco Engineering haben ihre Zusammenarbeit für die Bereitstellung von schlüsselfertigen Lösungen für integrierte IO-Link-Baugruppen bekannt gegeben. Die entstandene Lösung ist nach Aussage der Partner das zurzeit kleinste Referenzdesign für IO-Link.
Für viele Sensorhersteller sind Beschränkungen in der physikalischen Größe ein Schlüsselkriterium für die Einbeziehung von IO-Link. Ergo war die Größe der Platine während der gesamten Entwicklungsphase ein entscheidender Faktor. Das entstandene Modul ‚TM96.0 Genie Explorer Variant A' misst lediglich 6 x 20 mm und verfügt dabei über eine Drucktaste, 2 LEDs und ein Potentiometer für Eingriffe der Entwickler in das System.
Der auf dem Referenzdesign verbaute ATtiny88-Mikrocontroller von Amtel arbeitet mit IO-Link-Firmware von Mesco. Letztere bietet dem Entwickler einer IO-Link-Schnittstelle vollen Zugang zu sämtlichen Funktionen und Diensten, die in der IO-Link-Spezifikation Version 1.0 definiert sind. Die Firmware unterstützt auch Funktionen wie Service PDU, Interleave Mode und die direkte Diagnose mit differenzierten Informationen. Die Kommunikation über das IO-Link-Kabel wird durch das HMT7742-PHY-IC von HMT gesteuert. Das Modul erfordert keinen externen Verpolungsschutz und erfüllt die Anforderungen der IEC-Norm 60255-5 an den EMV-Überspannungsschutz.
Das TM96.0-A-Referenzdesign wird mit einer Demo-Anwendung der IO-Link-Firmware von Mesco geliefert. Für die Entwicklung von IO-Link-Produkten ist ein entsprechendes Evaluierungs- und Debugging-Board verfügbar, das mit allen notwendigen Anschlüssen und der Firmware-Bibliothek von Mesco ausgestattet ist. Optional kann der Kunde auch den benötigten Quellcode erwerben. Vorführgeräte des TM96.0-A und das Entwicklungskit (TM96.0-B) sind ab sofort erhältlich.










