zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

EBE sensors + motion

Inka Krischke,

Berührungslose Unterscheidung zwischen Luft, Schaum und Flüssigkeit

Mit der 'QCRC'-Serie präsentiert EBE sensors + motion eine neue Lösung für die Prozessüberwachung, die sich insbesondere für sensible Produktionsumgebungen anbietet. Die Sensoren der Reihe arbeiten durch geschlossene Gefäß- und Schlauchwände hindurch und ermöglichen vollständig berührungslos eine eindeutige Unterscheidung zwischen Luft, Schaum und Flüssigkeit.

© EBE sensors + motion

Schaum gilt in vielen Industriezweigen als kritischer Prozessfaktor. Insbesondere in Laborumgebungen kann er die Stabilität und Effizienz von Abläufen empfindlich stören. Besonders deutlich zeigt sich das Problem in vollautomatisierten Laborarbeitsstationen oder Bioreaktoren: Diese Anlagen sind nicht nur hochkomplex und kostenintensiv, sondern vor allem im Bereich des Deckels eng bestückt mit einer Vielzahl an Sensoren und Komponenten. Zusätzliche Einbauten an dieser Stelle verschärfen die Platzproblematik erheblich. Hinzu kommt die hohe Anforderung an die Hygiene. Da die Prozessmedien nicht mit Fremdstoffen in Kontakt kommen dürfen, sind kontaktlose Sensorlösungen gegenüber klassischen Lösungen, die direkt in das Medium eintauchen, klar im Vorteil. Gleichzeitig ist eine Reinigung im Falle von Überschäumen aufwendig und mit teuren Stillstandzeiten verbunden.

Die QCRC-Sensoren von EBE liefern kontinuierliche Echtzeitinformationen über den aktuellen Medienzustand und sichern so Prozesse zuverlässig ab. Die Technologie basiert auf der gleichzeitigen Erfassung kapazitiver und konduktiver Parameter. Dieses Zusammenspiel ermöglicht eine stabile Differenzierung zwischen Luft, Schaum und Flüssigkeit auch dann, wenn die Umgebungsbedingungen schwanken oder die Prozessführung besonders anspruchsvoll ist. Hiermit lässt sich eine eventuelle Schaumbildung überwachen. Der Sensor detektiert jedoch auch, ob ein Behälter mit Flüssigkeit, Schaum, pulverförmigen Medien oder eben Luft gefüllt ist. Damit eröffnen sich für Hersteller neue Möglichkeiten, um Sicherheit und Effizienz im Produktionsprozess zu erhöhen.

Anzeige

Die gesamte Messstruktur ist im Sensormodul selbst untergebracht. Mit Abmessungen von lediglich 30 mm × 30 mm lässt sich die Technologie auch in sehr beengte Bauräume integrieren. Über eine standardisierte I²C-Schnittstelle stehen Messwerte unmittelbar nach dem Einbau bereit, was eine schnelle Inbetriebnahme und eine einfache Einbindung in bestehende Systeme ermöglicht. Für Forschung und Entwicklung stellt EBE ein Evaluation Kit bereit, das sämtliche Komponenten für die direkte Inbetriebnahme enthält. Damit lässt sich die Sensorik innerhalb kurzer Zeit in bestehende Testumgebungen einfügen. Hersteller können so frühzeitig Erfahrungen sammeln und die Eignung der Technologie für ihre spezifischen Prozesse validieren.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Baumer

Alternative zur Schwinggabel

Eine zuverlässige Grenzstanderfassung ist entscheidend für sichere und effiziente Reinigungsprozesse. Welche Alternativen gibt es zu Schwinggabeln, die wegen ihrer Bauform und Technologie für manche Anwendungen nicht die ideale Wahl sind?

mehr...

ifm electronic

Dr. Volker Frey wird CTO

Zum 1. Mai 2026 gab es in der Führungsspitze der ifm-Unternehmensgruppe personelle Veränderungen. Dr. Volker Frey folgt als CTO auf Benno Kathan, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Sick

Umsatzwachstum in turbulentem Marktumfeld

Dank Innovationen und Fokussierung auf strategische Industriemärkte konnte Sick im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz moderat steigern. In einem turbulentem Marktumfeld konnte das Unternehmen seine Position behaupten und mit Sensorlösungen Marktanteile...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren