Photovoltaik-Produktionsmittel
VDMA-Prognose: Starkes Wachstum auch in 2011
Den geplanten Kürzungen bei den Solarsubventionen zum Trotz: Die Auftragssituation der Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik in Deutschland stellt sich laut einer VDMA-Umfrage zum Jahreswechsel 2010/2011 als hervorragend dar.
In der aktuellen Geschäftsklimaumfrage des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) melden 98 Prozent der Unternehmen für Photovoltaik-Produktionsmittel eine Verbesserung der Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr. Die Teilnehmer der Umfrage gehen nach der Umsatzsteigerung von 21 Prozent im Jahr 2010 auch für 2011 von ähnlich guten Zuwächsen aus: Plus 19 Prozent erwarten die rund 100 Mitglieder der erweiterten VDMA-Plattform Photovoltaik-Produktionsmittel.
„Trotz aller Unkenrufe - die internationalen Photovoltaik-Märkte besitzen nach wie vor ein enormes Wachstumspotential", erklärt Dr. Peter Fath, Vorsitzender der Plattform. Daher bestellen die PV-Produzenten nach wie vor Maschinen und Anlagen auf hohem Niveau. In der Umfrage geben aktuell 76 Prozent der Unternehmen an, Überstunden zu fahren. Auch für die nächsten Monate wird eine ähnlich hohe Auslastung erwartet. Drei Viertel der Unternehmen planen daher, Personal aufzustocken. Auch die Auftragsbestände entwickeln sich positiv. Bei der Umfrage im März 2010 lag die Auftragsreichweite noch bei 5,4 Monaten; aktuell sind es im Mittel 7,5 Monate. Verglichen mit der Situation im gesamten Maschinenbau fällt die Prognose der Photovoltaik-Maschinenbauer deutlich besser aus.
Das Thema Photovoltaik startete 2007 als Zusammenarbeit der VDMA-Sparten Elektronikfertigung (Productronic), Glastechnik, Energie, Organic Electronics, Robotik+Automation, Laser-Fertigungstechnik und Photonik, Oberflächentechnik, Vakuumtechnik sowie Displays. Mit Gründung der erweiterten Plattform „Photovoltaik-Produktionsmittel" im März 2010 wurden die Aktivitäten ausgeweitet.











