Robotik und Automation
VDMA erwartet 20 Prozent Wachstum für 2011
Mit einem Umsatzplus von 20 Prozent auf rund 9 Milliarden Euro rechnet der VDMA-Fachverband Robotik + Automation für die Branchen Industrielle Bildverarbeitung, Robotik sowie Montage- und Handhabungstechnik.
Mit einem Umsatzanteil von über acht Prozent ist China laut dem VDMA-Fachverband Robotik und Automation der größte Abnehmer von industrieller Bildverarbeitung, Montage- und Handhabungstechnik sowie Robotik. Die deutschen Hersteller sehen demnach 2011 aber nicht nur in den wichtigsten Exportmärkten (China, Südkorea, ASEAN-Staaten) ein großes Potenzial für weitere Umsatzsteigerungen, sondern auch im Inland. Nordamerika sowie die mittel- und osteuropäischen Staaten, wo der Automatisierungsgrad noch verhältnismäßig niedrig ist, haben noch Nachholbedarf.
Die weltweiten Roboter-Lieferungen sind 2010 dem Fachverband zufolge vor allem nach Asien und dort besonders nach China massiv angestiegen und haben wieder einen Spitzenwert erreicht. Besonders Elektronik- und Automobilindustrie haben demnach kräftig investiert. Die weltweiten Roboterverkäufe nach Europa und Amerika haben sich zwar gegenüber 2009 erheblich erhöht, erreichen aber nicht das Spitzenniveau von 2008.
Die International Federation of Robotics (IFR) meldet die Lieferung von 115.000 Industrierobotern im Jahr 2010. Das bedeutet, dass sich die Zahl der weltweit verkauften Einheiten im Vergleich zum schwachen Vorjahr fast verdoppelt hat. Der Verband beurteilt die Entwicklung der Robotik optimistisch - vor allem aufgrund der enormen Nachfrage aus China und anderen asiatischen Wachstumsregionen: Der Absatz von Robotern wird 2011 um zehn bis 15 Prozent ansteigen, was rund 130.000 Einheiten entspricht.










