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Artikel und Hintergründe zum Thema

Leichtbauroboter

Davina Spohn,

Kooperation zwischen Daimler und Kuka

Seit drei Jahren testet der Automobilhersteller Daimler in einem Pilotversuch den Einsatz von sensitiven Leichtbaurobotern. Jetzt möchte er diese in die Serienfertigung überführen und hat dazu eine strategische Kooperation mit Kuka geschlossen.

© Kuka

Von dem Einsatz der Leichtbauroboter verspricht sich Dr. Wolfgang Bernhard, Vorstand Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars & Mercedes-Benz Vans, ein "großes Potenzial, die Flexibilität und Effizienz unserer Produktion weiter zu steigern".

Über die sensitive Motorik seines Greifarms kann der Leichtbauroboter - ursprünglich vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt - Objekte feinfühlig abtasten und schwierige Arbeiten präzise ausführen. Der Roboter lässt sich laut den beiden Unternehmen so einstellen, dass er als 'dritte Hand' den Mitarbeiter ergonomisch optimal unterstützt. Beispielsweise kann der Leichtbauroboter anstrengende Arbeitsschritte wie Überkopf-Tätigkeiten übernehmen. Zudem lassen sich durch den einfachen und intuitiven Umgang mit dem Roboter Programmierzeiten reduzieren und so die Effizienz von Fertigungsabläufen weiter steigern, wie einer gemeinsamen Verlautbarung von Kuka und Daimler zu entnehmen ist. Mit der jetzt geschlossenen strategischen Partnerschaft setzen beide Unternehmen ihre "erfolgreiche und innovationsgetriebene Zusammenarbeit", die 2009 in einem Pilotversuch im Mercedes-Werk in Untertürkheim begonnen hatte, weiter fort.

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In Betriebsversuchen erforschen die Mitarbeiter von Daimler und Kuka derzeit unter anderem Montagevorgänge in der Produktion und Schraubprozesse im Fahrzeug. Sie entwickeln außerdem Anlagenkonzepte für die sichere Zusammenarbeit von Mensch und Roboter.

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