RoboCup-Weltmeisterschaft 2017

Davina Spohn,

Deutsche Roboter überzeugen in Japan

Fußballerisches Können war Ende Juli bei der WM des Robotik-Wettbewerbs RoboCup in Japan zu sehen. Vorne mit dabei: die Roboter der deutschen Hochschul-Teams. Wie weit sie technologisch sind, zeigten sie auch in den Disziplinen Industrie, Haushalt und Rettung.

Immer mehr nähern sich die Wettkampfdisziplinen des internationalen Robotik-Wettbewerbs dem Fußball-Spiel aus Fleisch und Blut an. So auch bei der 21. RoboCup-WM, die in Nagoya, Japan stattfand.

© Igus

Seit 1997 findet die Weltmeisterschaft der Roboter an wechselnden Austragungsorten der Welt statt: Im vergangenen Jahr noch in Leipzig, wechselte die 21. Runde des RoboCups nach Nagoya in Japan. Alljährlich vereint der Wettbewerb interdisziplinäre Problemstellungen auf spielerische Weise – etwa aus den Bereichen Robotik, Künstliche Intelligenz, Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau. Als zentrale Disziplin treten Roboter in verschiedenen Ligen gegeneinander im Fußball an. Weitere Anwendungsdisziplinen kamen in den letzten Jahren mit hinzu: Von Forschungs- und Studierendenteams konstruierte Roboter messen sich als intelligente Helfer in der industriellen Produktion, bei Rettungseinsätzen und im Haushalt.

Welche Neuerungen es in der 21. Wettbewerbsrunde gab und in welchen Disziplinen die deutschen Roboterteams punkten konnten, führt Computer&AUTOMATION in einer Bilderstrecke auf:

Hinter dem RoboCup-Wettbewerb steht eine weltweite Community mit über 10.000 Mitgliedern. Deren Vision: Im Jahr 2050 soll ein Team aus autonom agierenden Robotern gegen den amtierenden FIFA-Weltmeister antreten – und gewinnen. Ein deutsches Regionalkomitee fördert die RoboCup-Initiative in Deutschland durch die Organisation und Durchführung der Qualifikationsrunden zur Weltmeisterschaft auf lokalem Boden – der ‚RoboCup German Open‘ in Magdeburg.

Der nächste Austragungsort der nächsten RoboCup-WM ist Montréal, Kanada. Dort findet vom 15. bis 22. Juni 2018 die 22. RoboCup-WM statt.

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