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Artikel und Hintergründe zum Thema

Formula Student Germany 2012

Davina Spohn,

Deutsche Rennwagen mit an der Spitze

Anfang August zeigten Nachwuchsingenieure am Hockenheimring beim Konstruktionswettbewerb 'Formula Student Germany 2012' ihr Können. Unter den Augen von über 7.500 Zuschauern siegten in den Wettbewerbsklassen 'Combustion' und 'Electric' die Rennwagen eines deutschen und eines niederländischen Teams.

© Formula Student Germany

Insgesamt acht statischen und dynamischen Disziplinen mussten sich die Studententeams mit ihren selbstgebauten Rennwagen stellen. Die rund 3.000 Studenten hatten über ein Jahr lang an ihren Boliden getüftelt, um bei dem jährlich stattfindenden Konstruktionswettbewerb in den Disziplinen Beschleunigung, Ausdauer, Treibstoff-/Energie-Effizienz, Design und Finanzplanung möglichst hoch zu punkten. Die Konkurrenz war in diesem Jahr groß: Mit 108 Teams - erstmals aus allen Kontinenten der Erde - war die Beteiligung der siebten 'Formula Student Germany' enorm: "In diesem Jahr sind so viele Autos gefahren wie nie zuvor, was auch die Weiterentwicklung der Teams von Jahr zu Jahr unterstreicht", erklärte Tim Hannig, Vorsitzender der Formula Student Germany.

Trotz großer internationaler Konkurrenz konnten sich die deutschen Teams gut behaupten. Bei dem traditionellen Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren, der 'Formula Student Combustion', fuhren insgesamt 76 Teams an den Start. Hier überzeugte die Jury insbesondere das Team der Universität Stuttgart. Auf dem zweiten Platz landete die Technische Universität München. Der dritte Platz ging an die Chalmers University of Technology aus Schweden.

In der zum zweiten Mal ausgerichteten Wettkampfklasse der Elektrofahrzeuge, der 'Formula Student Electric',  traten mit 32 Teams  mehr als doppelt so viele an als noch im Jahr 2010. In dieser Kategorie konnte das niederländische Team der Technischen Universität Delft seinen ersten Platz aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Den zweiten Platz errangen die Studenten der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Über den dritten Platz freuten sich mit dem Team der Universität Stuttgart wieder Nachwuchsingenieure aus Deutschland. In der Kategorie der Elektro-Rennwagen steckt nach Tim Hannig noch viel Potenzial: "Aufgrund der großen Resonanz auf diese Wettbewerbsklasse, gilt es nun für 2013 noch mehr Studierenden die Teilnahme zu ermöglichen".

Der Wettbewerb 'Formula Student Germany' steht unter der Schirmherrschaft des VDI. Laut Hannig ist er für die Teilnehmer mehr als nur ein Hobby. Ergänzend zum Studium sammeln sie Erfahrungen in der Konstruktion und Fertigung und dem wirtschaftlichen Aspekt des Automobilbaus. "Gerade für Nachwuchsingenieure ist es sehr wichtig, Innovationen insbesondere mit Nachhaltigkeit zu verbinden. Sie arbeiten schließlich zukünftig an den Lösungen für eine umweltschonende Mobilität", erklärt Hannig. Unterstützung erhält der Wettbewerb von den potenziell zukünftigen Arbeitgebern der Studenten, wie Audi, Autodesk, BMW, Bosch, Continental, Daimler, Dekra, Harting, Henkel, MAN Truck & Bus oder Tognum.

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