Mensch-Roboter-KollaborationKuka Innovation Award 2015 für Exoskelett-Applikation

Der Augsburger Roboterhersteller Kuka hat den Sieger des 'Kuka Innovation Award 2015' gekürt. Ingenieure aus Italien setzten sich gegen mehr als 20 Bewerber durch und nahmen für ihre Entwicklung 'ReTeLink' den mit 20.000 Euro dotierten Robotik-Preis entgegen.

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Projekt RoboCut  des Archäologischen Forschungszentrums und Museums und des Agile and Dexterous Robotics Lab der ETH Zürich
© Kuka
Wie können Roboter die Menschheitsgeschichte entschlüsseln? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich das Finalisten-Team 'RoboCut' des Archäologischen Forschungszentrums und Museums in Neuwied und des Agile and Dexterous Robotics Lab (ADRL) der ETH Zürich. In der experimentellen Archäologie werden steinzeitliche Werkzeuge unter kontrollierten Bedingungen hergestellt und experimentell verwendet. Durch den Vergleich der mikroskopischen Spuren auf dem Steinwerkzeug des Experiments mit denen auf echten Fundstücken können Aussagen über den Gebrauch des echten Werkzeugs gemacht werden. In der 'RoboCut'-Applikation führt der Leichtbauroboter von Kuka ein Steinwerkzeug über verschiedene Materialien und speichert mikroskopische Aufnahmen der Schnittkante des Steinwerkzeugs zum späteren Vergleich mit echten Werkzeugen.
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