Industrielle Fertigung

Davina Spohn,

Automatica und Maintain ab 2014 erstmals parallel

Die Wertschöpfungskette der Automatica, Fachmesse für Automation und Mechatronik, erweitert sich um Lösungen rund um die Instandhaltung der Produktion: Ab 2014 findet die Automatica zusammen mit der Maintain, Fachmesse für industrielle Instandhaltung, auf dem Münchner Messegelände statt.

Vom 20. bis 23. Mai 2014 öffnet die Messe München ihre Tore sowohl für die Automatica als auch die Maintain. Beide Fachmessen teilen sich von da an das Messegelände.

© Messe München

"Wir haben beschlossen, die Interessen der produzierenden Industrie in München stärker zu vertreten", begründet Norbert Bargmann, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, die Entscheidung für die Zusammenlegung. Das Messeangebot soll durch die „parallele one Stop - two Shops-Lösung“ noch anwendungsorientierter werden: "Wer heute eine neue Produktion plant, muss sie schon morgen instand halten. Die Angebote sowohl zu Instandhaltung als auch zu Innovation finden unsere Besucher aus der produzierenden Industrie künftig auf einem Messegelände", führt Norbert Bargmann aus. Ein Eintrittsticket soll Besuchern den Zugang zu beiden Messen ermöglichen.

Mit 31.000 Besuchern aus über 100 Ländern gilt die Automatica laut dem Veranstalter als die weltweit größte Robotik-Messe. Die Fachmesse Maintain fand bislang im MOC Veranstaltungscenter in München-Freimann statt. Deren rund 200 Aussteller zu den Themen Industrieserviceangebote, Wartung, Instandsetzung und After Sales Servicestrategien von Industrieanlagen sollen sich ab 2014 in einer Halle auf dem Münchner Messegelände tummeln. Ein Viertel der Besucher stammen laut der Messe München aus dem Maschinenbau, ein weiteres Viertel aus der chemischen Industrie und der Metallbe- und verarbeitung.

Der VDMA-Fachverband hat bereits diese Entwicklung in der Messelandschaft begrüßt: "Wir halten es für eine gute Entscheidung, dass die gesamte Wertschöpfungskette der Automatica mit der Instandhaltung der Produktion ergänzt wird. So werden die nachgelagerten Bedürfnisse in der fertigenden Industrie mit abgedeckt.", erklärt Hans-Dieter Baumtrog, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbandes Robotik + Automation.

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