zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Siemens

Lukas Dehling,

Zentren für Mindsphere

Neue Mindsphere-Zentren und mehr Umsatz: Den Innovation Day 2017 hat Siemens genutzt, um einen Ein- und Ausblick zu den Digitalisierungs-Aktivitäten zu geben.

Die 20 'MindSphere Application Center' kümmern sich jeweils um eine Branche - von 'Rail Mobility & Infrastructure' bis 'Food & Beverage'.

© Siemens

Siemens hat Mitte Dezember auf seinem Innovation Day die Einrichtung von 20 Zentren für digitale Kunden-Applikationen in der Industrie bekannt gegeben. Jedes dieser „Mindsphere Application Center“ ist auf eine bestimmte Branche spezialisiert und umfasst mehrere Standorte in verschiedenen Ländern. Insgesamt verteilen sich die 20 Zentren so auf rund 50 Standorte in 17 Ländern. Dort entwickeln bereits heute – gemeinsam mit Siemens-Kunden – rund 900 Softwareentwickler, Datenspezialisten und Ingenieure digitale Innovationen für Datenanalyse und maschinelles Lernen.

Siemens hat das IoT-Betriebssystem Mindsphere vor rund einem Jahr unternehmensweit ausgerollt. Derzeit sind rund eine Mio. Geräte und Systeme über Mindsphere angeschlossen. Ende des Geschäftsjahres 2018 sollen es 1,25 Mio. sein. Ab Januar 2018 wird das IoT-Betriebssystem zudem auf Amazon Web Services verfügbar sein, wie Klaus Helmrich bereits auf der SPS IPC Drives verkündete.

Zudem gab der Konzern Zahlen zum digitalen Geschäft bekannt: Demnach konnte Siemens im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz mit digitalen Technologien auf 5,2 Mrd. Euro steigern – davon entfallen 4 Mrd. Euro auf Software und 1,2 Mrd. Euro auf digitale Services. Das entspricht einer Steigerung von 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit liege man laut eigenen Angaben deutlich über dem Marktwachstum von etwa 8 %.

 

Anzeige

Mehr Ausgaben für FuE

Siemens wird im laufenden Geschäftsjahr die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) nochmals erhöhen und zusätzliche rund 450 Mio. Euro investieren. Damit will der Konzern die Geschwindigkeit bei Innovationen weiter steigern. Die FuE-Ausgaben steigen damit von rund 5,2 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2017 auf über 5,6 Mrd. Euro. Mehr als drei Mrd. Euro der FuE-Ausgaben sind im vergangenen Geschäftsjahr nach Deutschland geflossen. Seit 2014 stiegen die FuE-Investitionen um etwa 40 %.

Rund 500 Mio. Euro der FuE-Ausgaben im laufenden Geschäftsjahr fließen in die so genannten Company-Core-Technologies, die zentralen Technologie- und Innovationsfelder. Dazu gehören etwa Additive Manufacturing, autonome Robotik, Datenanalyse und künstliche Intelligenz, digitaler Zwilling aber auch Leistungselektronik und verteilte Energiesysteme.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Siemens

Das Mindsphere-Update

Auf der SPS IPC Drives 2017 machte Siemens deutlich: Die Stunde der Industrie-4.0-Umsetzung ist gekommen. Dabei helfen soll vor allem die neue Mindsphere-Version, die ab Januar 2018 verfügbar ist.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

IoT Hotspot

Netzbetreiber im Zugzwang

Die hohen Investitionskosten für den Ausbau des 5G-Netzes machen den Netzbetreibern zu ­schaffen. Die Technologieberatung BearingPoint geht davon aus, dass sich die Netzbetreiber deshalb neu positionieren müssen – und zwar jetzt!

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Instandhaltung

Smart Maintenance noch Zukunftsmusik

Der Instandhaltung wird eine zu geringe Priorität eingeräumt – zu diesem Fazit kommen die Acatech und das Fraunhofer IML mit ihrer Umfrage zum Thema Smart Maintenance. Wo stehen die Unternehmen? Und was sollten sie dringlichst anpacken?

mehr...

Cloud-Technologien

Das Projekt GAIA-X

GAIA-X ist gestartet! Das war die Botschaft auf dem Digitalgipfel am 29. Oktober in Dortmund. Ziel des Digital-Großprojektes ist der Aufbau einer europäischen Cloud zur sicheren Digitalisierung und Vernetzung der Industrie.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren