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Wie werden Big-Data-Projekte profitabel?
Aktuell sind weniger als ein Drittel der Projekte im Bereich Big Data wirtschaftlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Capgemini und Informatica. Sie untersucht mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen die Erfolgsfaktoren, die Big-Data-Projekte gewinnbringend machen.
Die Studie von Capgemini und Informatica kristallisiert als Schlüsselfaktor für die Profitabilität von Big Data unter anderem die Verankerung der Strategie im Business heraus: So ist es mehr als doppelt so wahrscheinlich, dass ein Big-Data-Projekt gewinnbringend ist, wenn ein Chief Operating Officer (COO) oder Chief Data Officer (CDO) anstelle des IT-Leiters die Führungsrolle übernimmt. In den Händen des IT-Leiters liegt aktuell noch die unternehmenseigene Big-Data-Strategie, so über die Hälfte der Befragten. Es findet jedoch bereits eine Verschiebung der Zuständigkeiten hin zum operativen Geschäft statt: So übernehmen COO (20 %), Chief Technology Officer (16 %) und Chief Marketing Officer (16 %) mehr und mehr die Verantwortung.
„In der Praxis kommt es darauf an, die beiden Gegenspieler Governance und Agilität auszubalancieren. Eine rigide Governance bremst aus.“, so Rüdiger Eberlein von Capgemini mit Blick auf die Voraussetzung für profitable Big-Data-Projekte.
© CapgeminiEin weiteres Ergebnis der Studie, für die über 200 Führungskräfte aus IT- und Datenmanagement in Europa und USA befragt worden sind: Unternehmen mit gewinnbringenden Big-Data-Initiativen tendieren dazu, effektiver beim Management der Datenqualität und der Data Governance sowie beim Anwenden unternehmensweiter Standards zu sein. Drei Viertel der Befragten, die profitable Projekte vorweisen können, geben an, dass sie sich in den Themenfeldern ‚Datenqualität‘ und ‚Governance‘ exzellent oder sehr gut weiterentwickelt haben. Unter allen Studienteilnehmern sagen dies nur 50 %. „Althergebrachte Governance-Ansätze funktionieren in der heutigen Datenwelt nicht mehr. Für diese Gratwanderung sollten Unternehmen Eigentümer für alle internen und externen Data Assets festlegen und einfache Regeln und Prozesse zur Freigabe von Daten durch die Eigentümer an die Anforderer definieren“, so Rüdiger Eberlein, Chefarchitekt und Berater der Global Practice Insights & Data bei Capgemini in Deutschland.
Auch verweisen 75 % der Top-Performer hinsichtlich Profitabilität auf ihre Erfolge bei der Standardisierung und Verbesserung der Konsistenz der Daten in der eigenen Organisation, während der Wert bei der Gesamtheit der Befragten bei 47 % liegt.
Diese und weitere Ergebnisse der Studie ‘The Big Data Payoff: Turning Big Data into Business Value” stellt Computer&ATUOMATION in der Whitepaper-Rubrik zum Download bereit.











