Netzwerk-Speicher
SD-Karten als File-Server
Mit der SD-Data-Station von Wiesemann & Theis kann eine SD-Speicherkarte einerseits über das Netzwerk wie ein File-Server beschrieben und gelesen werden. Andererseits lässt sich die Karte wie gewohnt entnehmen und an anderer Stelle nutzen.
Auf den ersten Blick scheint der Netzwerk-Anschluss des Schreib-/Lesegeräts den Transport der Speicherkarte überflüssig zu machen. Bei einem Wechsel in ein anderes Netzwerk, langsamen, teuren oder unzuverlässigen Verbindungen stellt die Box jedoch eine robuste Problemlösung dar, zum Beispiel bei der Datensammlung an Erprobungsfahrzeugen. Das Gerät unterstützt SD-Karten bis 32 GByte und stellt zusätzlich 750 MByte internen Speicher zur Verfügung. Über die Standardprotokolle FTP und Samba (SMB) sind die Daten abrufbar, wobei ein Login mit Benutzernamen und Passwort für Sicherheit sorgt. Das Netzwerk-Setup des Geräts erfolgt via DHCP oder mit der „WuTility-Inventarisierung“ des Anbieters. Über Webbased-Management werden anschließend die weiteren Einstellungen vorgenommen. Mit ihrem Hutschienengehäuse und Schraubklemmen für die Spannungsversorgung – 24 bis 48 V(DC) – ist die Data-Station schaltschranktauglich. Alternativ gibt es eine Variante mit PoE-Versorgung (Power over Ethernet).









