Mess- und Füllstandssensorik

Davina Spohn,

Endress+Hauser: Rekord bei Patentanmeldungen

Mit 230 zum Patent angemeldeten Erfindungen im vergangenen Jahr erreicht Endress+Hauser einen neuen Rekordwert. Auf dem 'Innovatorentreffen 2013' in Basel zeichnete die Firmengruppe vier besonders erfolgreiche, patentierte Lösungen aus ihrem Hause aus.

Kapazitive Füllstandsmessung sofort betriebsbereit: Dank der Erfindung von Prof. Igor Getman, Armin Wernet und Kaj Uppenkamp von Endress+Hauser Maulburg (v.l.n.r) entfällt für den Kunden die aufwändige Inbetriebnahme der kapazitiven Füllstandsmessung. Bislang war es notwendig, dass die kapazitive Sonde im Behäler abgeglichen wurde, dieser dafür geleert und befüllt werden musste. Nun wird die Sonde bereits im Fertigungsprozess vorabgeglichen und liefert sofort gültige Messwerte. Die Erfidner haben hierzu Algorythmen entwickelt, die unter anderem die Abgleichwerte berechnen. Diese Entwicklung soll laut Endress+Hauser zukünftig auch die Einsatzmöglichkeiten des Sensors für unterschiedliche leitfähige Medien erweitern. © Endress+Hauser

"Die Zahl unserer jährlichen Patentanmeldungen hat sich seit der Jahrtausendwende mehr als vervierfacht", konkretisiert Michael Ziesemer, stellvertretender Chef der Endress+Hauser Gruppe den neuen Rekord. Vier mit jeweils 15.000 Euro dotierte 'Patent Rights Incentive Awards' vergab das Unternehmen an die Erfinder von wirtschaftlich besonders relevanten Patenten.

Zum dritten Mal würdigte Endress+Hauser auch seine Mitarbeiter, die mit ihren Entwicklungen maßgeblich an der Verbesserung interner Geschäftsprozesse beteiligt sind. Die mit jeweils 10.000 Euro dotierten 'Process Innovation Awards' nahmen drei Teams mit Beschäftigten aus verschiedenen Produktionsstätten, Vertriebs- und Supportgesellschaften entgegen: 
Ein Team hat die Herstellung von Glasbaugruppen für pH-Sensoren automatisiert und so laut Endress+Hauser effizienter und qualitativ hochwertiger gemacht. Eine andere Gruppe entwickelte ein System, das über eine Cloud Informationen über die hauseigenen Messgeräte nach außen hin zugänglich macht. Eine Optimierung der Abläufe bei der Auftragsbearbeitung und Konstruktion von Sonderprodukten ist einem dritten Team zuzuschreiben: Die auf die Beine gestellt unternehmensweite Datenbank habe den Herstellungsaufwand deutlich verringert, so das Unternehmen.

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