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Artikel und Hintergründe zum Thema

Staufen-Studie aus der Industrie

Alexandra Hose,

Chefs müssen Coach und Mentor sein

Die Rolle der Führungskraft in der Industrie verändert sich. Vorgesetzte brauchen vor allem Kommunikationsstärke und Einfühlungsvermögen. Wie sieht der konkrete Anforderungskatalog an eine moderne Führungskraft heute aus?

Die Frage lautete: Was braucht eine Führungskraft in diesen Zeiten besonders? Die Antwort: In ihrer Rolle als Mentor und Coach brauchte eine moderne Führungskraft vor allem Kommunikationsstärke und Empathie.

© Staufen AG, Studie 2024 »Perfomance Treiber«

Laut der aktuellen Studie „Performance-Treiber 2024“ der Unternehmensberatung Staufen  zeichnet sich eine Führungskraft vor allem durch Kommunikationsstärke und Empathie aus. Für die Studie wurden mehr als 200 Industrieunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

Neun von zehn Studienteilnehmern sind davon überzeugt, dass Führungskräfte vor allem Kommunikationsstärke brauchen. Ebenfalls stark geschätzt: Empathie (76 Prozent), Einnahme der Vorbildrolle (74 Prozent) und innere Stärke (55 Prozent). »Die Erwartungen an Führungskräfte steigen, sie müssen zunehmend ihrer Vorbildrolle gerecht werden und Soft Skills beweisen«, sagt Remco Peters, Partner bei Staufen.

Remco Peters, Partner Staufen AG

© Staufen AG

Souverändes Handeln ist gefragt

Im Zuge der jüngsten Krisen sei die Verunsicherung vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter groß und das gefühlte Veränderungstempo hoch, jetzt komme es auf eine klare und sichere Führung an: »Zuhören, Lösungen aufzeigen und für neue Ideen begeistern. Führungskräfte sind verantwortlich für eine effektive und vertrauensvolle Teamarbeit. Dieses Zusammenspiel – auch über Abteilungsgrenzen hinweg – muss koordiniert und moderiert werden«, so Peters.

»Die Krisen der vergangenen Jahre haben die Unternehmen unter Veränderungsdruck gesetzt, der sich auch auf die Führungskräfte auswirkt. Sie können sich nicht mehr auf fachliche Kompetenzinseln zurückziehen und in die Rolle des Aufgabenverteilers schlüpfen. Vielmehr sind sie als Moderatoren, Mentoren und Coaches gefordert, um ihre Mitarbeiter gezielt zu unterstützen und auf die neue Arbeitswelt auszurichten«, sagt Leadership-Experte Remco Peters.

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Die größten Herausforderungen für Führungskräfte

© Staufen AG, Studie 2024 »Perfomance Treiber«

Mitarbeiter, die Anker der Industrie

In 72 Prozent der befragten Unternehmen stellt  die Vielzahl der Herausforderungen die größte Schwierigkeit für die Führungspersonen dar. Es folgen der Fachkräftemangel (55 Prozent), Mitarbeitende mit stetig steigenden Ansprüchen (54 Prozent) und eine generell große Unsicherheit über die weitere Entwicklung (39 Prozent). Staufen-Berater Peters: »In den Belegschaften kursieren viele diffuse Ängste. Umso mehr ist souveränes, Sicherheit vermittelndes Führungshandeln gefragt.«

Allen Krisen und Unsicherheiten zum Trotz erweisen sich die Beschäftigten als stabiler Anker der Industrie. 73 Prozent der Unternehmen bewerten das Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als hoch. Nachholbedarf gibt es hingegen beim Thema Weiterbildung. Nur gut jedes fünfte Unternehmen attestiert der eigenen Organisation, dass diese wirklich schon auf kontinuierliches Lernen ausgelegt ist.

Staufen-Partner Peters: »Gute Führung beeinflusst zunehmend den Unternehmenserfolg. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes zur Operational Excellence kommt daher der Entwicklung von Führungskräften eine besondere Bedeutung zu. Sie müssen für ihre Aufgaben wirksam befähigt und qualifiziert werden. Nur so können die Ziele einer auf kontinuierliche Verbesserung ausgerichteten Unternehmenskultur erreicht werden.«

Die vollständigen Studienergebnisse können hier angefordert werden.

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