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OPC Foundation

Ein Zwischenziel ist erreicht!

04. Februar 2021, 10:00 Uhr   |  Meinrad Happacher

Ein Zwischenziel ist erreicht!
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Zwei Jahre nach dem Startschuss im November 2018 hat die Field Level Communications Initiative der OPC Foundation den initialen Release Candidate für den Use Case ‚Controller- to-Controller‘ fertiggestellt. Was steckt hinter diesem Release und was sind die nächsten Schritte?

Auf der SPS 2018 – also vor etwas über zwei Jahren – wurde die FLC-Initiative unter dem Dach der OPC Foundation gegründet. Insgesamt 27 Firmen, darunter die größten Automatisierungshersteller der Welt, haben sich dem Steering Committee der Initiative angeschlossen (siehe Bild, Seite 4). Die gemeinsame Zielsetzung ist, den Anwendungsbereich von OPC UA bis auf die Feldebene zu erweitern und OPC UA als einheitlichen und durchgängigen Kommunikationsstandard in der Fabrik- und der Prozessautomatisierung zu etablieren.

Bild 1. OPC UA als durchgängige   Kommunikationslösung bis in die Feldebene – und das sowohl für die Fertigungs- als auch die Prozesstechnik.
© OPC Foundation

OPC UA als durchgängige Kommunikationslösung bis in die Feldebene – und das sowohl für die Fertigungs- als auch die Prozesstechnik.

In den technischen Arbeitsgruppen, die allen Mitgliedern der OPC Foundation offenstehen, arbeiten derzeit insgesamt über 300 Experten von mehr als 60 Firmen, um entsprechende Konzepte und Spezifikationen zu erarbeiten.
Die Arbeiten an der ersten Spezifikationsversion haben im vergangenen Jahr – trotz Covid-19 und der damit einhergehenden Einschränkungen – gute Fortschritte erzielt.

Die Basiskonzepte für den Use Case Controller-to-Controller (C2C) wurden größtenteils verabschiedet und sind in erste Spezifikationsentwürfe eingeflossen. Im November des letzten Jahres wurde ein erster Release Candidate fertiggestellt, auf dessen Basis Prototypen implementiert und die Spezifikationsentwürfe validiert werden. Parallel dazu erarbeitet eine Arbeitsgruppe Testspezifikationen, welche in entsprechenden Test-Cases für das OPC-UA-Zertifizierungstool (CTT) ihre Umsetzung finden. 

Bild 2. Use Cases für OPC UA mit  den Erweiterungen für die Feldebene (Controller-to-Controller C2C, Controller-to-Device C2D und Device-to-Device D2D).
© OPC Foundation

Use Cases für OPC UA mit den Erweiterungen für die Feldebene (Controller-to-Controller C2C, Controller-to-Device C2D und Device-to-Device D2D).

In einer zweiten Spezifikationsversion folgen dann entsprechende Erweiterungen für die Use Cases Controller-to-Device (C2D) und Device-to-Device (D2D), womit dann OPC UA als einheitliche und durchgängige Kommunikationslösung über alle Automatisierungsebenen hinweg einsetzbar ist.
Damit eröffnen sich gerade im Hinblick auf die unterschiedlichen Industrie-4.0-Anwendungsszenarien und der IT/OT-Konvergenz gänzlich neue Möglichkeiten.

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1. Ein Zwischenziel ist erreicht!
2. OPC UA in der Feldebene – die Systemarchitektur
3. Die Kombi mit TSN und APL
4. Die Kombi mit 5G

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