KI-Zahlen

Autor: Gabriel Frasconi / Redaktion: Alexandra Hose | Alexandra Hose,

Einmal pro Woche wird KI genutzt

Wie eine Studie von Freshworks zeigt, nutzen 66 % der Deutschen mindestens einmal pro Woche KI - und zwar hauptsächlich für Text- bzw. Audioanalyse und Übersetzungen, Bilderzeugung und -klassifizierung sowie Betrugs- oder Bedrohungserkennung.

© stock.adobe.com/Molibdenis-Studio

Eine globale Umfrage von Freshworks zeigt, dass sich trotz der Skepsis gegenüber der Sicherheit von KI-gestützter Software immerhin 66 % der Deutschen bei der Nutzung von KI wohl fühlen. 40 % der Führungskräfte und Manager in Deutschland hingegen sehen Softwareanwendungen, die mit KI erweitert wurden, nicht als sicher an. Die deutschen Befragten gaben an, dass sie KI-gestützte Softwareanwendungen hauptsächlich für Text-/Audioanalyse oder Übersetzungen (49 %), Bilderzeugung und -klassifizierung (35 %) und Betrugs- oder Bedrohungserkennung (26 %) verwenden.

Die Hälfte der Befragten (50 %) ist der Meinung, dass ihre Arbeit mit KI-gestützten Tools leichter zu erledigen ist. 28 % geben an, dass sie durch den Einsatz von KI-gestützten Tools schätzungsweise 9 Stunden oder mehr pro Woche einsparen, während 45 % glauben, dass sie zwischen 3 und 8 Stunden pro Woche einsparen können. Mehr als ein Drittel (35 %) bekundet sein Interesse an der neuen Technologie und freut sich darauf, sie einzusetzen.

Bei allem Enthusiasmus sind jedoch 63 % der Meinung, dass KI-Ergebnisse immer noch mehr menschliche Aufsicht benötigen, um effektive, umsetzbare Ergebnisse zu erzielen.

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Sorge um Verlagerung des Arbeitsplatzes

Fast die Hälfte (42 %) der deutschen Führungskräfte befürchtet, dass KI am Ende einen Großteil der Arbeitskräfte in ihrem Bereich ersetzen wird - eine Einschätzung, die von  europäischen Kollegen und Kolleginnen geteilt wird.

Zwei Drittel (66 %) gaben zu, dass sie nach Möglichkeiten suchen, ihre KI-Kenntnisse zu erweitern, um so marktfähig wie möglich zu bleiben. Wiederum glaubt fast die Hälfte (45 %) der deutschen Befragten, dass KI in Zukunft in der Lage sein wird, jüngere Positionen zu ersetzen, wodurch der Zugang zur nächsten Generation von Arbeitskräften verloren geht. Trotz dieser Bedenken sind sich die Befragten des Wertes bewusst, den Menschen für den Arbeitsplatz haben.

In Deutschland wird KI bereits in großem Umfang für grundlegende Aufgaben eingesetzt, was das Vertrauen in die Fähigkeiten der KI zeigt. Deutsche Unternehmer und Manager erkennen das Potenzial der KI, eine positive Investitionsrendite für Unternehmen zu erzielen, und sind daher bereits darauf vorbereitet, sich den Bedenken hinsichtlich der Verlagerung von Arbeitsplätzen zu stellen.

Trotz dieses Optimismus und der Wertschätzung der Vorteile, die KI mit sich bringen kann, werden diese durch Vorsicht und Besorgnis über ihre breiteren gesellschaftlichen Auswirkungen gedämpft. KI-gestützte Tools verändern Arbeitsabläufe, Produktivität und Leistung am Arbeitsplatz. Auch wenn die Akzeptanz solcher Tools von Land zu Land unterschiedlich ist, ist das Potenzial, das sie bieten, unbestreitbar.

Gabriel Frasconi, VP & General Manager South Europe & DACH bei Freshworks

© Freshworks

Die Studie: Die Studie mit über 7.000 leitenden Entscheidungsträgern und Managern in 12 Ländern, darunter 2.500 aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden, untersucht die Einstellung, den Einsatz und den Wert von KI-gestützten Tools am Arbeitsplatz. Weitere Informationen zur Freshworks Umfrage gbt es hier.

Der Autor: Gabriel Frasconi, VP & General Manager South Europe & DACH bei Freshworks

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