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Artikel und Hintergründe zum Thema

Dassault Systèmes

Inka Krischke,

Ausbildungs-Partnerschaft mit der RWTH Aachen

Dassault Systèmes hat eine auf zehn Jahre ausgelegte Partnerschaft mit dem Lehrstuhl und Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung (MSE) der RWTH Aachen verkündet. Ziel ist es, die Kompetenzen im Rahmen der Ingenieurausbildung auszubauen.

Die Partnerschaft zwischen Dassault Systèmes und der RWTH Aachen zielt darauf ab, die Kompetenzen im Rahmen der Ingenieurausbildung auszubauen und den Standort Deutschland durch die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte langfristig zu stärken. © RWTH Aachen/Peter Winandy

Zugleich soll der Standort Deutschland durch die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte langfristig gestärkt werden. Das MSE wird die cloudbasierte ‚3DExperience‘-Plattform von Dassault Systèmes in die Lehrpläne von 13.000 Maschinenbau-Studierenden integrieren. Die Plattform wird dabei mit ‚Model-Based Systems Engineering (MBSE)‘ den technologischen Kern dieser Ausbildungsprogramme bilden. Dadurch werden Studierende und Nachwuchsingenieure des MSE und weiterer Partnerlehrstühle auf Basis der neuesten Virtual Twin-Lösungen im Bereich MBSE geschult. Die 3DExperience-Plattform verbindet die Modellierung mit physischer und KI-basierter Simulation und schafft die Rückverfolgbarkeit von Systemparametern in einer kollaborativen Umgebung. Die Studierenden profitieren von praxisorientiertem Lernen, das schließlich branchenübergreifend in allen Bereichen ihres Arbeitslebens Anwendung finden wird und lange Einarbeitungsprozesse überflüssig macht.

Neben der Ausbildung werden gemeinsame Forschungsaktivitäten zwischen dem MSE und Dassault Systèmes gefördert, um modellbasierte Methoden und Prozesse des Systems Engineering zu verbessern. Neue Technologien, die aus der Forschung resultieren, werden durch das Center for Systems Engineering (CSE) in die Industrie transferiert. Das CSE ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Hochschulinstituten und Industriepartnern auf dem Campus der RWTH Aachen, der sich der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie verschrieben hat, um Entwicklungen im Ingenieurwesen voranzutreiben.

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„Der Wandel hin zu einem KI-gestützten, durchgängig digitalen Produktentwicklungsprozess erfordert Ingenieure, die im Bereich MBSE geschult sind. Deswegen haben wir uns für die Lösungen auf der 3DExperience-Plattform entschieden“, erklärt Professor Georg Jacobs, Leiter des Instituts für Maschinenelemente und Systementwicklung der RWTH Aachen. „Unsere Partnerschaft mit Dassault Systèmes ist die umfassendste dieser Art für eine große technische Hochschule und wird die Innovationsfähigkeit der Industrie in den kommenden Jahren stärken.“

Model-Based Systems Engineering hat sich als Schlüsseltechnologie für die zukunftsgerichtete Produktentwicklung von autonomen Fahrzeugen, Flugzeugen und medizinischer Ausrüstung erwiesen – sowie für alle weiteren Bereiche, die Mechanik, Elektronik und Software kombiniert einsetzen. Fachkräfte mit umfassenden Kenntnissen in der Modellierung und Simulation sind deshalb bei Unternehmen in stark regulierten und wettbewerbsorientierten Märkten äußerst gefragt, da sie ihre Expertise in der komplexen und kreislauforientierten Produktentwicklung einbringen können.

„Fundierte Kenntnisse im Systems Engineering sind entscheidend für industrielle Innovationen in der Generative Economy. Durch die Ausbildung zukünftiger Ingenieure mit den erforderlichen Kompetenzen wird unsere Partnerschaft mit der RWTH Aachen dazu beitragen, die Qualifikationslücke zu schließen, die Chancen der Studierenden auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und den industriellen Wandel in Deutschland zu beschleunigen. All das wird durch den Einsatz der 3DExperience-Plattform in der Cloud ermöglicht“, so Valérie Ferret, Vice President, 3DExperience Edu, Dassault Systèmes.

Die Partnerschaft wurde während der CWD & DSEC 2025 verkündet, einer Veranstaltung mit Schwerpunkten auf Antriebstechnik, Systems Engineering und Windkraftantrieben.

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