
ebm-papst stellt Komponenten für Beatmungsgeräte her. Die Gruppengeschäftsführung hat nun die Fertigung und Auslieferung der medizintechnischen Komponenten an allen Firmen-Standorten mit höchster Prioritätsstufe versehen. Künftige Engpässe kann man dennoch nicht vollständig ausschließen.
Konkret geht es um Komponenten für Beatmungsgeräte und Atemschutzgeräte (PAPR) sowie Analysegeräte im Laborbereich. Laut Angaben von ebm-papst bitten Bestandskunden um Vorziehung der Lieferungen und fragen Erhöhungen der Stückzahlen an. Zudem erreichen ebm-papst viele neue Anfragen von namhaften Firmen sowohl aus dem Bereich Medizintechnik, als auch aus anderen Branchen. Die Anfragen haben sich gegenüber der Zeit vor der Pandemie aktuell verfünfzehnfacht.
»Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Verantwortung der erhöhten Nachfrage im Medizintechnikbereich gerecht zu werden und tun alles in unserer Macht stehende, um die Produktionskapazitäten entsprechend anzupassen. Unsere obersten Prioritäten sind dabei, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und die Versorgung unserer Kunden sicherzustellen«, sagt Stefan Brandl, CEO der ebm-papst Gruppe.
