Hololens

Lukas Dehling,

Im Zusammenspiel mit Robotik

Zusammen mit Microsoft zeigt Iconics im Rahmen der Hannover Messe 2017 Augmented-Reality-Lösungen – umgesetzt mit der Hololens-Brille. Um die Möglichkeiten der Datenbrille zu erschließen, hat Iconics einen Client für seine Visualisierungssoftware Genesis 64 entwickelt.

War bereits auf der SPS IPC Drives 2016 zu sehen: Der Roboter der Firma Comau, der mittels Hololens virtuell abgebildet wird und darüber parametrier- und steuerbar ist.

© Computer&AUTOMATION

Darüber können Tools wie GraphWorX oder AlarmWorX Informationen und Echtzeitdaten der Maschinen direkt in der Hololens-Umgebung bereitstellen. Bei AlarmWorX lassen sich historische und/oder Echtzeit-Alarme als 2D-Hologramme projizieren, etwa an Wände. In GraphWorX werden 3D-Darstellungen kompletter Fertigungsanlagen erstellt, die so eine 360°-Sicht auf Anlagen bieten. Auf der Messe präsentiert Iconics dazu in Zusammenarbeit mit Comau einen Roboter, der mit der Hololens-Datenbrille interagiert. So lässt sich ein holographisches Abbild des Roboters mittels Gestik und Sprache steuern. Zudem wird im Rahmen einer Live-Demonstration die Automatisierungssoftware des Unternehmens im Einsatz mit OPC UA in einer Azure-Cloud-Anwendung gezeigt. Das Software-Tool ‚IoTWorX‘ erlaubt eine direkte Verbindung in die Azure Cloud für die unterschiedlichsten IoT-Gateway-Geräte der Iconics-Alliance-Partner. Einmal auf der Hardware installiert, wird die Kommunikation mittels Microsofts Azure-IoT-Hub oder anderen cloudbasierten Services per publish/subscribe ermöglicht. Der Hub agiert dann als eine Art Messenger zwischen dem Hardware-Gateway und den verbundenen Subscribern. Die Iconics-Gateway-Suite wird so zu einer Edge-to-Cloud-Anwendung auf Basis von Microsoft-Betriebssystemen.

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