Machine-to-Machine
Deutsche Telekom kooperiert mit Digi International
Die Deutsche Telekom arbeitet mit dem amerikanischen Anbieter von drahtlosen M2M-Lösungen Digi International zusammen. Ziel ist, die Überwachung und Fernsteuerung von Geräten mittels M2M in Europa zu vereinfachen.
Digi International integriert die industriellen 'M2M Form Factor (MFF)' SIM-Chips der Deutschen Telekom zukünftig in seine Funk-Gateways und Router. Dies soll die M2M-Anwendungen von Digi International besonders unempfindlich gegenüber äußere Umwelteinflüsse machen: Da die SIM-Chips der Telekom fest verlötet sein werden, besteht keine Gefahr, dass sich ein Kunststoffchip unter harten Umweltbedingungen, wie Vibrationen während des Transports oder im Betrieb, löst. Zudem sollen die Chips ebenso resistent gegenüber extremer Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit sein.
Im Zuge der Kooperation werden auch die M2M SIM-Managementfunktionen der Deutschen Telekom in die 'iDigi Device Cloud' des amerikanischen M2M-Lösungsanbieters eingebunden. Damit sollen Anwender ihre Geräte und SIM-Karten zukünftig zentral verwalten können. "Die Implementierung unseres M2M Service Portals in die iDigi Cloud ermöglicht den Zugriff zentral und uneingeschränkt auf alle Registrierungs- und Wartungsfunktionen", sagt Jürgen Hase, Leiter des M2M Competence Centers der Deutschen Telekom, und unterstreicht damit die gesteigerte Benutzerfreundlichkeit.
Digi International hat seinen Hauptsitz im US-Bundesstaat Minnesota und bietet M2M-Lösungen für zahlreiche Fernüberwachungs- und Steuerungsanwendungen, wie etwa die Überwachung von Speichertranks, Fahrzeugflotten, Solarenergieanlagen und anderen technischen Geräten.










