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Artikel und Hintergründe zum Thema

Flecs

Meinrad Happacher,

Revolution des Geschäftsmodells

Linux-basierte Automatisierungssysteme, einschließlich SPSen, Industrie-PCs und IoT-Geräten, führen derzeit zu einer Konsolidierung und Öffnung von Systemen. Eine Öffnung lediglich auf Geräte-Basis ist allerdings nur die halbe Miete.

© Flecs

Die Industrieautomation steht vor einem Paradigmenwechsel. Linux-basierte Automatisierungssysteme, einschließlich SPSen, Industrie-PCs und IoT-Geräten, verändern gerade die Art und Weise, wie die Anwender Maschinen und deren Anbindung an bestehende Infrastrukturen verstehen. Diese Entwicklung zeichnet sich durch eine zunehmende Konsolidierung und die Öffnung von Systemen für diverse Anwendungen aus. Ein Hindernis bleibt jedoch bestehen: Viele potenzielle Erweiterungen und Anwendungen erreichen die Systeme nicht, sei es aufgrund proprietärer Einschränkungen oder fehlenden Know-hows für die Integration und Aktualisierung auf Linux-Basis.

Die Firma Flecs sieht sich mit ihrem Marketplace als eine Distributionsplattform, die nicht nur standardisierte Anwendungen wie Soft-SPSen und Datenbanklösungen zugänglich macht, sondern auch individuelle Softwarelösungen, die spezifische Maschinenfunktionen erweitern oder neue Features hinzufügen.

Überfordert durch moderne Vertriebsmodelle?

»Die Herausforderung für viele Maschinenbauer liegt nicht allein in der Entwicklung solcher Software, sondern vielmehr in deren Vermarktung. Sie haben traditionell Vertriebsstrukturen, die auf den Verkauf von Maschinen zu hohen Einmalpreisen ausgerichtet sind«, sagt Patric Scholz, Managing Director Sales & Finance bei Flecs und ergänzt: »vielfach stehen sie der Dynamik und Flexibilität moderner Softwarevertriebsmodelle hilflos gegenüber.«

 Flecs will diese Barrieren aufbrechen, indem es Maschinenbauern ermöglicht, ihre Erweiterungen und Anwendungen über eine E-Commerce-Plattform anzubieten, sei es kostenlos, als Einmalkauf oder im Abo-Modell. Der Marketplace will dabei nicht nur den Vertrieb erleichtern, sondern unterstützt auch bei der Abrechnung und Inbetriebnahme. »Maschinenbetreiber profitieren von der Möglichkeit, Erweiterungen selbstständig zu bestellen, zu installieren und aktuell zu halten. Durch die Integration in bestehende Abrechnungssysteme und die Übernahme der gesamten Abwicklungsprozesse durch uns, können Maschinenbauer und SPS-Hersteller neue Geschäftsmodelle schnell und unkompliziert einführen und umsetzen«, so Scholz. Und mit schnell meint Scholz Zeiträume von nur wenigen Wochen: »Mit unserem Accelerator-Programm können Maschinenbauer und SPS-Hersteller in nur sechs Wochen den Marketplace in ihre Systeme integrieren, eigene Anwendungen hinzufügen und vollständig an ihre Bedürfnisse anpassen. So können die Anwender schnell auf Marktveränderungen reagieren und neue Preis- und Vertriebsmodelle direkt an den Kunden bringen!«

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