IoT
PTC setzt auf Edge Computing
Im Zuge der Anwenderkonferenz ‚LiveWorx 2016‘ hat PTC die Erweiterung seiner IoT-Technologieplattform bekanntgegeben: Edge-Computing-Technologien sollen nun hybride Modelle für die Datenverarbeitung erlauben.
Auf der ‚LiveWorx 2016‘ in Boston verkündete PTC die Erweiterung seiner IoT-Plattform um Echtzeit-Funktionen für das Edge Computing – mit dem Fokus auf industrielle Anwendungsbereiche. Edge Computing ist damit fester Bestandteil der PTC IoT-Technologie-Plattform 'ThingWorx’. Sensordaten aus Steuerungssystemen sollen sich über ‘Kepware‘ erfassen und sich mit sekundären Sensordaten von Partnern zusammenfassen lassen. Die enge Verzahnung mit ‘ThingWorx Analytics’ ermöglicht laut PTC die nahtlose Übertragung der Sensordaten in automatisierte maschinelle Lernverfahren, um in Echtzeit Anomalien erkennen und Fehler vorhersagen zu können. ‘ThingWorx’ soll zudem die Entwicklung webbasierter und mobiler Anwendungen erleichtern und bietet auch eine Reihe von Laufzeit-Funktionen für die Entwicklung rollenbasierter Nutzererfahrungen. Diese Nutzererfahrungen lassen sich mit ‘Vuforia Studio‘ noch weiter ausbauen, indem Erlebnisse der erweiterten und virtuellen Realität ermöglicht werden – zugeschnitten auf IoT-Anwendungsfälle.
PTC gab zudem bekannt, in Zukunft mit Hewlett Packard Enterprise (HPE) und National Instruments (NI) zusammenzuarbeiten, um die Leistungsfähigkeit der PTC Technologie-Plattform weiter zu optimieren. HPE stellte erst kürzlich neue IoT-Lösungen vor, die auch auf das Edge Computing abzielen. PTC will mit den neuen Lösungen zukünftig hybride Modelle unterstützen, bei denen ein Teil der Datenverarbeitung auf einem Cloud-Server, der andere Teil auf den sich in oder „am Rande“ der Cloud befindlichen Endgeräten selbst stattfindet.







